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Chiara Lubich
Ein Leben für die Einheit
Produktabbildung
Herausgeber:Bernd Aretz
Mitwirkende:Wilfried Hagemann, Christian Hennecke, Bernhard Körner, Franz Sedlmeier, Matthias Sellmann, Monika Maria Wolff u.a.
Einband:gebunden
Abmessungen:13 x 21cm
Seiten:232
Ausstattung:farbiger Vorsatz, mit Leseband
Erschienen:12/2019
ISBN:978-3-7346-1209-1
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22,00 EUR
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Zum 100. Geburtstag am 22. Januar 2020

Einblicke in Leben und Vermächtnis der Gründerin der Fokolar-Bewegung:
· Biografische Skizze
· Zentrale Texte, interpretiert und für heute erschlossen von 15 Autor/innen


Am 22. Januar 2020 jährte sich zum 100. Mal der Geburtstag von Chiara Lubich (1920–2008). Sie ist bekannt als eine der spirituellen Leitgestalten unserer Zeit und Gründerin der Fokolar-Bewegung. 2015 wurde der Seligsprechungsprozess eröffnet.

Unter dem Eindruck der Zerstörung und Vernichtung des Zweiten Weltkriegs in ihrer Heimatstadt Trient ging ihr und ihren Gefährtinnen auf, dass nur die Liebe Gottes zählt. Ihr Leben stand ganz im Zeichen von Dialog und Einheit. Für ihr Engagement in Kirche und Welt erhielt sie u. a. den Templeton-Preis und den Preis zum Augsburger Friedensfest.

Diese neue Publikation stellt zunächst in einem biografischen Teil die Grundzüge ihres Lebens und Wirkens vor. Im zweiten Teil werden wichtige Texte Lubichs vorgestellt und von 15 Autorinnen und Autoren in ihrer Bedeutung erschlossen, u. a. von Wilfried Hagemann, Christian Hennecke, Bernhard Körner, Franz Sedlmeier, Matthias Sellmann, Monika Maria Wolff.
Hg. von Bernd Aretz.

Der Seligsprechungsprozess für Chiara Lubich auf diözesaner Ebene wurde im November 2019 abgeschlossen.

Die im Verlag Neue Stadt erschienenen Werke Lubichs haben eine Gesamtauflage von über 500.000 Ex. erreicht.

Lubich, Chiara

Chiara Lubich (1920-2008), bekannt als eine der spirituellen Leitgestalten unserer Zeit und Gründerin der Fokolar-Bewegung, hat vielfältige Anstöße für den Prozess wachsender Einheit unter den Christen gegeben. Sie hatte zahlreiche persönliche Begegnungen mit hochrangigen Vertretern der großen Kirchen und bekam für ihr jahrzehntelanges ökumenisches und interreligiöses Engagement u. a. den Preis zum Augsburger Friedensfest, den „Templeton-Preis für den Fortschritt der Religion“ und den UNESCO-Preis für Friedenserziehung.

„Chiara Lubich gehört zu den wenigen ganz großen spirituellen Stimmen unserer Zeit“ (Kardinal Karl Lehmann).

Die im Verlag Neue Stadt veröffentlichten Bücher von Chiara Lubich haben eine Auflage von 500.000 Exemplaren erreicht. Ihre Werke sind weltweit in über 20 Sprachen übersetzt worden.

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Aretz, Bernd

Bernd Aretz, Jahrgang 1958, Historiker, Politikwissenschaftler und Theologe, arbeitet seit vielen Jahren als Journalist, zunächst als Chefredakteur einer Jugendzeitschrift, seit 2002 für die theologische Fachzeitschrift "Das Prisma". Der Autor mehrerer Biografien, u.a. von Dietrich Bonhoeffer, lebt in einer Fokolargemeinschaft in Köln.

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"Chiara Lubich (1920-2008) wäre 2020 hundert Jahre alt geworden. Dieser Sammelband ist ein Einblick in Leben und Wirken der Gründerin der Fokolar-Bewegung. In einer biografischen Skizze zeichnet Bernd Aretz wichtige Lebensstationen im ersten Teil nach.
Inmitten den Erfahrungen durch die Bombardierung von Triest im 2. Weltkrieg erlebten Chiara Lubich in Bunker und Schutzkellern Gott als einzigen bleibenden Wert in ihrem Leben und die Worte der Bibel als „eine unvergängliche, Leben prägende Kraft.“ (S. 12) Dies war neu in der katholischen Kirche: Die Beschäftigung von Laien mit der Heiligen Schrift war ungewöhnlich, weil dies sonst nur Priestern und Theologen vorbehalten war. Das Lesen und das Leben des Wortes Gottes war das Fundament der entstehenden Fokolar-Bewegung, die sich in der Folgezeit weltweit ausbreitete. Chiara Lubich wurde später deren Präsidentin und wirkte für die Bewegung durch Vorträge, Begegnungen und Gründungen in der ganzen Welt.
Ihre Spiritualität hebt in besonderer Weise die Bedeutung der Liebe zum Nächsten und zu Gott hervor. Ein Schlüsselwort ihrer geistlichen Grundlinien ist der Begriff „Einheit“, entnommen aus dem Gebet Jesu vor seinem Tod Alle sollen eins sein (Joh 17,20 ). Daraus begründet sich auch der besondere Einsatz für Ökumene und den Dialog unter den Religionen sowie mit nicht religiösen Weltanschauungen. Charakteristisch für die Fokolare ist ihr Engagement als Christen in Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. „Der Dreiklang Ich – der Mitmensch - Gott charakterisiert den Weg Chiaras. Auf diesem Weg findet man Gott nicht zuletzt durch den Menschen, in der Begegnung. Es ist zudem ein gemeinsames Gehen mit den Schwestern und Brüdern zu Gott.“ (S. 36)
Im zweiten Teil werden ausgewählte Meditationstexte Lubichs vorgestellt und von verschiedenen Autoren kommentiert. Im Anhang findet man noch die Lebensstationen von Chiara Lubich und Informationen zu den Autoren.
Die spirituelle Botschaft von Chiara Lubich wird hier deutlich gemacht, auch die weltweite Ausbreitung der Fokolar- Bewegung. Die Skepsis der katholischen Kirche gegenüber Laien in der Auslegung der Bibel erscheint heute eher skurril. So werden hier Leben und Werk Lubichs angemessen gewürdigt (...).
Michael Lausberg, /www.tabularasamagazin.de, Mai 2020

"Buch des Monats"
Pfarreiblatt 5/2020, Herz-Jesu-Parrei, Brig; Pfarrblatt 5/2020 Steg, Hohtenn u.a., Saint-Maurice, Schweiz

"Die vor 100 Jahren in Trient geborene Chiara Lubich setzte sich unter dem Eindruck der Zerstörung des Zweiten Weltkrieges mit einigen Gefährtinnen für Dialog und Einheit ein und wurde zur Gründerin der internationalen Fokolar-Bewegung. Neben einem biografischen Teil mit den Grundzügen ihres Lebens und Wirkens werden wichtige Texte von ihr vorgestellt und von verschiedenen Autoren interpretiert."
Bayern 2, Diwan. Büchermagazin. Hörfunk-Programmtipp: BAYERNTEXT Tafel 438, 19.01.2020
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