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Deine Augen in unseren Augen
Die Mystik der Leute von der Straße
Madeleine Delbrêl
Produktabbildung
Herausgeber:Annette Schleinzer
Einband:gebunden
auch als E-Book erhältlich
Abmessungen:21 x 13 cm
Seiten:272
Erschienen:08/2014, 2. Auflage 2015
ISBN:978-3-7346-1026-4
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22,00 EUR
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Zukunftsweisende Texte der "Mystikerin der Straße", die meisten erstmals in deutscher Sprache.

Eine "Auslese" aus einer Hinterlassenschaft, die zeigt, wie faszinierend es ist, gerade heute als Christ, als Christin zu leben, in einer Welt, die ständig im Fluss ist, mitzugehen auf Jesu Spuren, in einer Innerlichkeit, die trägt und drängt, Mensch unter Menschen zu sein:
Madeleine Delbrêl (1904-1964) ist aktueller denn je.
Zusammengestellt und übersetzt von Dr. Annette Schleinzer.

Mit einer ausführlichen biografischen Einleitung.

Schleinzer, Annette

Dr. Annette Schleinzer, geb. 1955, Theologin und Exerzitienbegleiterin. 1993 Promotion über Madeleine Delbrêl. Seit 2005 Theologische Referentin des Bischofs von Magdeburg. Annette Schleinzer ist eine der anerkanntesten Delbrêl-Kennerinnen im deutschen Sprachraum mit langjährigen persönlichen Kontakten zum Freundeskreis von Madeleine Delbrêl in Ivry/Frankreich.

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Delbrêl, Madeleine

Madeleine Delbrêl (1904-1964) fand mit 20 Jahren zum Glauben. Im säkularisierten Umfeld der Pariser Arbeitervorstadt Ivry beschritt sie neue Wege, als Christin zu leben und Zeugnis zu geben. Sie gilt als "eine der bedeutendsten Frauen des 20. Jahrhunderts" (Hans Urs von Balthasar).

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"Im Verlag Neue Stadt sind in den letzten Jahren drei Publikationen zu Leben und Werk der französischen Mystikerin, Poetin, Intellektuellen und Sozialarbeiterin Madeleleine Delbrêl (1904-1964) erschienen, die als eine der ersten Sozialarbeiterinnen im kommunistisch geprägten Arbeitervorort Ivry von Paris bis zum Kriegsende beruflich tätig war und dann ihren Dienst ehrenamtlich und zusammen mit der von ihr gegründeten Laiengemeinschaft "Carité" ausübte. Dabei ist es vor allem das Verdienst von Annette Schleinzer, 1993 mit einer Doktorarbeit zu Madeleine Delbrêl promoviert, über Vorträge, Publikationen und Tagungen die zentralen Impulse von Madeleine Delbrêl zu einer Laienspiritualität und "Weltfrömmmigkeit" und zur Ausbildung einer Glaubensgestalt in immer stärker säkularen und "entchristlichen" Milieus auch für den deutschen Kontext zu erschließen. Über ihren engen Kontakt mit der Association des Amis de Madeleine Delbrêl ist Annette Schleinzer der französischen Forschung und Erschließung des umfänglichen Archivs verbunden und konnte darauf bei der Erarbeitung ihrer klar und einfühlsam geschriebenen Hinführung zu Madeleine Delbrêl mit dem Titel "Prophetin einer Kirche im Aufbruch. Impulse für Realisten" zurückgreifen. Annette Schleinzer, die seit 2005 als Referentin des Bischofs von Magdeburg tätig ist und in der Nähe der Huysburg in einer der am stärksten entchristlichten Region Deutschlands lebt, erschließt hier auf faszinierende Weise das Avantgardistische der Mystik und der Poesie von Madeleine Delbrêl für die gegenwärtige missionarische Situation einer Kirche, die sich neu am Evangelium Jesu Christi zu orientieren hat, um in eine neue Gestalt hineinzuwachsen. (...) Teils bekannte (wie die "Liturgie der Aussenseiter" oder die "Fahrradspiritualität"), teils zum ersten Mal auf Deutsch veröffentlichte Texte sind am Ende dieser anregenden Einführung in das Denken und die geistlichen Impulse von Madeleine Delbrêl veröffentlicht. Eine größere Auswahl von Texten hat Annette Schleinzer zum 50. Todestag von Madeleine Delbrêl zu einem "Lesebuch" zusammengestellt ("Deine Augen in unseren Augen. Die Mystik der Leute von der Straße"), das eine spannende Entdeckungsgeschichte in den geistlichen Weg Delbrêls eröffnet über verschiedene Textauszüge, Briefe, Gedichte und Gebete aus dem umfänglichen Werk. (...)
Das 2. Vatikanische Konzil hat mit seinem neuen Blick auf die Laien herausgestellt, dass Evangelisierung Aufgabe aller ist; was dies konkret bedeutet, führen uns die vorliegenden Publikationen zur Biografie, Mystik und Poesie Madeleine Delbrêls vor Augen.
Margit Eckholt, Stimmen der Zeit, Heft 9, September 2020

"Buchtipp
Eine 'Auslese' aus Madeleines Texten mit einer ausführlichen biografischen Einleitung."
Amen. Das Magazin von Campus für Christus, Ausg. Winter 2017

"Madeleine Delbrêl (1904-1964) erlebt in den letzten Jahrzehnten eine regelrechte Renaissance: Aufgrund ihrer Lebensgeschichte mit atheistischer Vergangenheit, ihrer "geerdeten Mystik", ihres Sinnes für Poesie und ihres Muts zu neuen Wegen erscheint sie als eine Leitfigur zeitgenössischen Christseins.
Dieses Lesebuch bietet einen qualifizierten Querschnitt ihrer schriftlichen Hinterlassenschaft: grundlegende Texte, Beobachtungen, Einsichten und Reflexionen, überwiegend erstmals in deutscher Sprache, bringen die Botschaft einer Frau nahe, deren Erbe noch längst nicht ausgeschöpft ist."
www.buchhaus.ch

"Die Französin Madeleine Delbrêl (1904-1964) war Atheistin, fand zum Glauben und wurde zu einer der bedeutendsten Christinnen des 20. Jahrhunderts, vor allem bekannt als "Mystikerin der Straße". In diesem Buch sind wesentliche Texte, Gebete und Briefe von ihre gesammelt, die nicht nur Einblick in ihr Leben und Denken geben, sondern auch deutlich machen, das Glaube und Leben, Kirche und Welt in der Nachfolge Jesu eine unzertrennliche Einheit bilden."
Licht, 1/2015

"Jenseits aller Schablonen
Hier finden wir Texte Madeleines von ihrer atheistischen Lebensphase bis hin zu ihreme Testament. Verschiedenes in diesen Texten kann den Leser tief bewegen. Es ist einfach so, dass die Frömmigkeit Madeleine Delbrêls die reine, klare Luft des Evangeliums atmet; in ihrer Einfachheit und tiefen Wahrhaftigkeit belebt die hier vorfindliche Spiritualität auch die Gedanken des Lesers, der sich als Suchender begreift. Annette Schleinzers Buch ist von hohem geistlichem Wert."
Klaus-Peter Vosen, Tagespost, 31.12.2015

"Wir erleben eine Frau, die damit Ernst macht, Gott mitten im Alltag zu entdecken."
GCL intern 153 - Oktober 2014

"Über die 'kleinen Taten, in denen wir uns dem Willen Gottes anheimstellen', sagt sie: 'Sie lassen uns Gott in Fülle empfangen und ihn in Fülle weitergeben in einer großen Freiheit des Geistes. Dann wird das Leben ein Fest. Jede kleine Unternehmung ist ein gewaltiges Ereignis, worin uns das Paradies geschenkt wird, das wir weiter verschenken können. Egal, was wir zu tun haben […] All das ist nur die Rinde einer herrlichen Realität, der Begegnung der Seele mit Gott.' (S. 98)"
Osservatore Romano, 31.10.2014