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Die Spur des Herzens
Meditieren mit Blaise Pascal
Liesenfeld, Stefan
Produktabbildung
Einband:kartoniert
Abmessungen:19 x 11 cm
Seiten:144
Erschienen:06/2012
ISBN:978-3-87996-955-5
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12,95 EUR
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Der Blick auf das Lebenswerk Blaise Pascals (19.6.1623 - 19.8.1662) kann atemlos machen: Er hat nicht nur einen festen Platz in der Philosophiegeschichte, sondern auch in der Geschichte der Mathematik und Physik. Er konstruierte die erste funktionstüchtige Rechenmaschine und initiierte in Paris ein Kutschenfahrgeschäft, gedacht als Liebesdienst für die Armen. Und nicht zuletzt war Blaise Pascal ein „großer Christ“, ein ringender und kämpfender Gottsucher.
In den unvollendet gebliebenen „Pensées“ (Gedanken) wollte er andere sensibilisieren - weil sein eigenes Herz brannte: In einer entscheidenden mystischen Erfahrung hatte er „Feuer“ gefangen, „Gewissheit“ gefunden und tiefste „Freude“ erfahren. Dieses Buch bringt wichtige Gedanken Pascals nahe und zeigt die inspirierende Kraft dieses ebenso genialen wie streitbaren Menschen, der sich von Gott ergreifen ließ.

Aus dem Inhalt: Ein Gang durch einen wilden, faszinierenden Garten - Wer bin ich? Oder: So ist das mit uns Menschen - Denken und beobachten und dem Herzen folgen - Suchen, setzen und sich finden lassen - Mitte und Mittler: Jesus Christus - Einige Empfehlungen
zur Lebensführung.

Liesenfeld, Stefan

Stefan Liesenfeld, Jahrgang 1962, Dipl.-Theol., verheiratet, zwei Kinder. Herausgeber und Übersetzer vieler spiritueller und theologischer Werke. Seit 1999 verantwortlich für das Buchprogramm des Verlags Neue Stadt.

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„ ‚Der Mensch ist nur ein Schilfrohr, das schwächste der Natur, aber er ist ein denkendes Schilfrohr - un roseau pensant.‘ Dieses Sinnbild des französischen Denkers Blaise Pascal (1623 - 1662) erscheint wie der Gegenentwurf zum ‚Ich denke, also bin ich‘ eines René Descartes, dem eine Generation älteren Zeitgenossen, der das rationale Denkvermögen des Menschen zum unerschütterlichen Fundament der Philosophie erklärt hatte. Wo Descartes stabile Denkgründe sah, blickte Blaise Pascal in existenzielle Abgründe. Nicht umsonst wird er als ‚Seelenanalytiker seines Jahrhunderts‘ bezeichnet. ‚Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.‘ Auch dies Bonmot hat der große Philosoph, Theologe, Mathematiker und Physiker geprägt, der in den naturwissenschaftlichen Fragen seiner Zeit Marksteine setzte, die wegweisend sind. Der Theologe Stefan Liesenfeld hat sich indes aufgemacht, Pascals ‚Herzenspur‘ zu folgen und mit seinem Büchlein eine ansprechende Einführung in Leben und Denken des viel zu wenig bekannten Gottsuchers und gläubigen Zweiflers aus der Frühzeit der Aufklärung verfasst.“ Brigitte Böttner, Konradsblatt, 14. 10. 2012



"Und hier ist noch ein wunderbares Buch für Menschen, die über die festlichen Tage gerne einmal die kleinen, grauen Zellen einschalten möchten. Stefan Liesenfeld schafft das Kunststück, den genialen französischen Philosophen und großen Christen Blaise Pascal (1623 -1662) so vorzustellen, dass man den Menschen Blaise Pascal gut kennenlernt, gleichzeitig aber auch geistlich tief berührt (und vielleicht ein bisschen verändert und verbessert) wird.
Liesenfeld kennt und liebt Pascal. Selten habe ich eine so einfühlsame und kundige Hinführung zu den großen Worten des französischen Philosophen gelesen. Da Buch besteht zu einem großen Teil aus immer neuen, leuchtenden Pascalzitaten, auf die Liesenfeld (man möchte fast sagen) 'demütig' hinweist. Es ist wie bei einem Spaziergang durch einen wunderbaren Garten. Man wird an die Hand genommen und entdeckt die schönsten Schätze menschlichen Geistes. Ein Buch, das man innerlich bereichert und ein Stück klüger aus der Hand legt."

Kath. Sonntagszeitung Augsburg, Nr.48, 1./2. Dezember 2012