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Frère Roger, Taizé
Ein Weg des Vertrauens
Laplane, Sabine
Produktabbildung
Einband:gebunden
Abmessungen:13x21 cm
Seiten:128 Seiten
Erschienen:1. Aufl. 2016 (Neuausgabe)
ISBN:978-3-7346-1094-3
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14,95 EUR
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In diesem Buch lernt man Frère Roger (1915-2005) tiefer kennen. Nicht nur als Gründer der Kommunität von Taizé, sondern als eine prophetische Stimme für unsere Zeit. Anhand wichtiger Momente seines Lebens und grundlegender Gedanken wird seine Leidenschaft für Vertrauen und Versöhnung deutlich. Er, der niemals ein "Meister des geistlichen Lebens" sein wollte, wurde zu einem Meister des Zuhörens. Er bezeugte eine Weite des Herzens, eine Einfachheit und Klarheit des Glaubens, die aus der tiefen Gewissheit kommt: „Gott kann nur lieben.“ Jedes Kapitel schließt mit einem Lied aus Taizé.

Laplane, Sabine

Sabine Laplane, Dozentin für Literatur an der Hochschule Sainte-Marie de Neuilly und Mitglied der Apostolischen Gemeinschaft Franz Xaver, kennt Taizé seit ihrer Jugendzeit. Die Kommunität von Taizé hat sie gebeten, ein Buch über ihren Gründer zu schreiben.

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"(...) Dieses Buch möchte den Leser auf charakteristische Weise mit auf diesen Weg des Vertrauens nehmen, den Frère Roger überzeugend vorgelebt hat: unaufdringlich und absichtslos, ohne jedes Drängen, mit einer stillen, von innen her kommenden Kraft. Die 15 biografisch-thematischen Kapitel erzählen davon, was ihn bewegte und am Herzen lag."
Tag des Herrn, 9/2016

"Keine Biographie von Frère Roger von Taizé, sondern 15 Abschnitte und Literatur 'Zur Vertiefung', die zur Begegnung mit Gedanken, Worten und Werken des am 16. August 2005 beim Abendgebet getöteten Priors der burgundischen Comunauté führen. Die Autorin lässt in ihrem Durchblick glaubende Exisenz neu als "Weg des Vertrauens" bedenken. "Wenn ein gemeinsames Gebet auf der Erde die Freude des Himmels erahnen lässt, kommen Menschen von überall her, um neu zu entdecken, was sie verloren glaubten. Nichts führt in eine innigere Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott als ein ruhiges, gemeinsames, allen Generationen zugängliches Gebet, das seine höchste Entfaltung in lang anhaltenden Gesängen findet, die, wenn man wieder allein ist, in der Stille des Herzens weiterklingen". Zur Liturgiegeschichte von Taizé gehört wesentlich die Einsicht: "Man musste die Liturgie vereinfachen". Der Weg ging von zunächst lat. Texten zu den vielen Sprachen. Das hat sich bewährt und hat, seit es das Phänomen "Taizé" gibt, den in der katholischen Kirche für Liturgie Verantwortlichen leider zu wenig zu denken gegeben."
Stefan K. Langenbahn, Archiv für Liturgiewissenschaft, 2016

„Das Buch zeichnet deswegen auch nicht chronologisch den Lebensweg Frère Rogers und die Entwicklung der Kommunität nach, sondern stellt Facetten dieses Glaubensmosaiks dar, die mit Verweisen auf einzelne Begebenheiten, mit Zitaten, Gebeten und zum Schluss jedes Kapitels mit einem Lied aus Taizé erschlossen werden. Insofern ist es nicht nur ein Buch über Frère Roger, auch nicht nur ein Buch über Taizé, sondern ein Vermächtnis: empfehlenswert.“
Annette Jansen, Buchprofile/Medienprofile Jg.55/ 2010, Heft 3

„Jede Veröffentlichung über sein Leben, über sein ‚Kämpfen um Einheit’, über seine Erfolge und Misserfolge und über seine Worte, aus denen großes Gottvertrauen spricht, bringt Hoffnung und Licht in unsere Welt.“
Kloster Mariastein, Schweiz, Mai/Juni 2010