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Hörbuch »Hallelujah«, Leonard Cohen!
Wie Leonard Cohen Gott lobte, Jesus suchte und unsere Herzen berührt
Uwe Birnstein
Produktabbildung
Mitwirkende:Sprecher: Uwe Birnstein
Ausstattung:Hörbuch, 3 CDs, 182:31 Minuten
Erschienen:2/2021
ISBN:978-3-7346-1265-7
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» Der Mensch hinter »Hallelujah« - forum-Pfarrblatt der katholischen Kirche im Kanton Zürich
18,00 EUR
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Cohen - wie ihn nur ganz wenige kennen.
Gelesen vom Autor


Leonard Cohens Lied „Hallelujah“ berührt die Herzen von Menschen auf der ganzen Welt. Bewegend schildert es Gott, die Schönheit der Liebe und den Bann der Sexualität.

Der jüdische Poet und Liedermacher (1934-2016) schrieb Gedichte und Lieder, die unzählige Menschen bis heute bewegen und prägen. Mit tiefem Respekt lobte er Gott. In vielen seiner Songs griff er Geschichten und Personen der Bibel auf; andere wirken wie moderne Gebete.
Als Jude aus frommem Haus blieb Cohen seinem Glauben treu – probierte aber viele andere Religionen aus, lebte zeitweilig sogar als Mönch in einem Zen-Kloster. Am Ende seines Lebens wurde ihm Jesus immer wichtiger, mit ihm sah er sich „an einem Tisch“ sitzen und über Gott diskutieren.

Der Theologe und Publizist Uwe Birnstein schildert Cohens bewegte spirituelle Suche, die ihn bis in die Abgründe der Liebe führte. Er enthüllt die Geschichten hinter Cohens Liedern, die allesamt auf poetische Weise Gott loben: Halleluja!

Eine einzigartiges Publikation …
- Hintergründe des Welthits „Hallelujah“
- Das erste Hörbuch über den Glauben Leonard Cohens
· Ein Türöffner zur Tiefendimension des Lebens für Suchende

Birnstein, Uwe

Uwe Birnstein (*1962), evangelischer Theologe, arbeitet seit 1991 als Journalist für Printmedien, Hörfunk und Fernsehen. Bekannt durch Beiträge in der ZEIT, der taz und bei ARD-Sendern sowie als Autor mehrerer Bücher, u. a. über historische und heutige Persönlichkeiten aus dem christlichen Bereich. Seine Biografie über Margot Käßmann wurde zum SPIEGEL-Bestseller. Auch als Musiker ist Uwe Birnstein seit langem unterwegs, z. B. mit einem Programm über „Luther & Lindenberg – Zwei Deutsche für ein Halleluja“ – und neuerdings über Leonard Cohen und Bob Dylan.
Foto: Maren Kolf

» Titelliste

"Endlosschleife
Kaddisch für einen Gottessänger
(...) Nicht nur im Alterswerk, sondern bereits seit den Anfängen spürt man (bei Cohen) die Schwere gelebten Lebens, einen dunklen Grundton, der mitschwingt, der erschreckt und zugleich fasziniert, weil die mitreisende Freude doch die Oberhand gewinnt. Richtig. Man kann dieser Musik trauen, sich fallen lassen, um erhoben zu werden. Diese Dialektik, die allein durch die tragende Stimme ausgelöst wird, funktioniert auch dann, wenn man nicht präzise den Texten folgt. Die hermeneutische Kunst von Uwe Birnstein besteht darin, den spirituellen Kern der Texte behutsam ans Licht zu heben. Und die poetisch-religiöse Qualität, verdichtet präsentiert, lässt mächtig staunen.
Weil Birnstein die Biografie nur auf die spirituellen Schlüsselsituationen hin ablauscht, ist ein schmales, aber enorm erhellendes Buch entstanden.
(...)
Seine letzte CD habe ich einen ganzen Vormittag, als die Meldung seines Todes kam, in einer Endlosschleife angehört und noch vor dem Mittagskaffee heiter getanzt. Thanks for the dance. Hallelujah."
Klaas Huizing, zeitzeichen, Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, Mai 2021

"Heute ist über Künstler vieles bekannt, weil sie ihr Leben über die sozialen Medien teilen. Das gilt für Weltstars wie Leonhard Cohen nicht. Sie konnten noch 'frei' leben und Cohen tat dieses exzessiv. Neben seiner anhaltenden Drogensucht und seinen vielen Partnerinnen, hat er religiös intensiv gelebt. (...)
Eine sehr feine Biografie, die dem inhaltlichen Aspekt des Glaubens im Leben des außergewöhnlichen Künstlers einen angemessenen Raum und Wert verleiht."
Dirk Purz, Der Evangelische Buchberater. Zeitschrift für Buch- und Büchereiarbeit, 02/2021

"Leonard Cohens Songs aus christlicher Sicht
Der jüdische Glaube hat den 2016 verstorbenen Songwriter Leonard Cohen sein Leben lang begleitet und ihm Inspiration zur Kreativität, und Kraft zum Bestehen der Lebenskrisen gegeben. Der christliche Theologe und Journalist Uwe Birnstein geht in dem Buch der Frage nach, wie sich dieser Glaube in Cohens Texten und in seinem Leben artikuliert. Was jedem Kenner Cohens offenkundig sein dürfte, findet der Leser in diesem Werk dokumentiert und belegt an vielen Liedern und Lebensereignissen mit eingehenden Verweisen auf biblische Erzählungen und Motive: Cohen war ein Suchender, fest im Judentum verwurzelt wie im Glauben an eine göttliche Liebe. Birnsteins einfache Sprache, die biografischen Momente, die er aufgreift und sein christlich offener Standpunkt schaffen einen guten Zugang zur Spiritualität Leonard Cohens. Dass hier kein christlich-jüdischer Diskurs geführt wird oder Cohens sehr unorthodoxer Gottesbegriff problematisiert ist, wird man dem Büchlein nicht anlasten. Ein lesenswerter Beitrag für Cohen-Fans und christliche wie jüdische Musikfreunde. Beständen, die solche Leser haben, sei das Buch herzlich empfohlen."
Helmut Krebs, Buchprofile/medienprofile Jg. 66/2021, Heft 1, Borromäusverein Bonn, St. Michaelsbund München

"Die spirituelle Suche eines Menschen, der mit »Hallelujah« einen Welthit schrieb, der es sogar in die christlichen Gottesdienste schaffte. Leonard Cohen (1934-2016) hat aber noch viel mehr an Themen zu bieten: Judentum, Buddhismus, Zen, Drogen, sexuelle Exzesse, Depressionen, Mönchsleben ... und seine Texte, die kein Tabu kennen. All das wird in diesem Buch über den Poeten und Songschreiber thematisiert, der bis zu seinem Tod in seiner jüdischen Familie verwurzelt blieb."
Licht, Die Salesianische Zeitschrift, März/April 2021

"Das Hallelujah des Popsängers
Pop und Rock – das bringt man gemeinhin nicht in Verbindung mit dem Glauben. Eine Ausnahme beleuchtet der evangelische Theologe Uwe Birnstein in einem neuen Buch aus dem Verlag Neue Stadt.
„Gelobt sei Gott!“ – so lautet die wörtliche Übersetzung für das hebräische Wort Hallelujah. Uwe Birnstein fragt sich und seine Leser dabei: Wofür eigentlich? Er bringt einem die Übersetzung Franz von Assisis nahe: „Für Wolken, Luft und Wind!“ Aber in diesem Buch beschäftigt er sich mit der Antwort des Juden Leonard Cohen: „Für Glaube, Sex und Poesie!“ Die Lust als Gottesgeschenk – welch schönes Thema! Des frommen Juden Neugier auf Gott fasziniert auch den evangelischen Theologen, der als Gitarrist mit einem Leonard Cohen-Programm durch die Lande tourt. Ihn beschäftigt die lebenslange spirituelle Suche des Poeten und Songwriters, der sogar einige Jahre als Mönch in einem Zen-Kloster dem Sinn des Lebens nachspürte. Und dabei die Abgründe der Liebe nicht scheute.
In seinen letzten Jahren beschäftigte sich der Popstar mehr und mehr mit Jesus – ohne seine jüdische Glaubenswelt zu verlassen. Auch das macht Leonard Cohen so interessant. Und Birnstein leuchtet die Facetten dessen Lebens von der ersten bis zur letzten Seite seines Buches einfühlsam aus.
Jürgen Gerrmann,Bücher, Biografie, Buchbesprechung, historisches Buch, Lebenshilfe, Rezension, Sachbuch, 15. Januar 2021

"Uwe Birnstein lädt mit seinem Buch „Hallelujah, Leonard Cohen“ in die wunderbare tiefe religiöse und mystische Welt des Sängers und Poeten ein. Eine Entdeckungsreise durch die faszinierenden Lebensstationen Cohens, die auch für langjährige Fans garantiert Neues und Überraschendes bietet."
Jeannette Querfurth, Radio Bremen 17.1.2021

"Der Sänger und Musiker Leonard Cohen war Jude. Sein Leben war gekennzeichnet von der Bibel, vom Ringen um seinen Glauben. In keinem anderen Lied kommt das so zum Ausdruck wie in dem Song »Hallelujah«. Gelobt sei Gott! Wofür? Für Wolken, Luft und Wind, betete Franz von Assisi. Für Glaube, Sex und Poesie, sang Leonhard Cohen. Seine Hymne »Hallelujah« geht den Menschen bis heute zu Herzen. In unzähligen Cover-Versionen wir der Song variiert.
Der Theologe Uwe Birnstein zeichnet die Lebenslinie Cohens nach, die geprägt war vom jüdischen Glauben und von vielen Irrwegen, die Cohen durch Drogenexzesse, Depressionen, Liebensschmerzen und musikalische Kreationen führten. Dabei arbeitet Birnstein nicht die Biographie dieses Künstlers heraus, sondern er geht der Frage nach, wie sich der Glaube in Cohens Texten und in seinem Leben niederschlug, und wie er dabei die Macht des Heiligen entdeckte. Und des Hallelujah."
as, das zeichen und KA-Katholisches Apostolat, März 2021

"Buch des Monats"
Pfarrblatt Saint-Augustin, Saint-Maurice, Schweiz, Februar 2021

"Glaube, Liebe, Zweifel
Dieses Buch solle keine Biografie sein, meint sein Autor Uwe Birnstein. Aber natürlich ist es eine Biografie, gerafft zwar und mit einem bestimmten Schwerpunkt.
Beschrieben wird der Bezug des Sängers, Songschreibers und Poeten Leonard Cohen zur Religion, die immer eine wichtige Rolle im Leben des 2016 verstorbenen Künstlers gespielt hat. (...) Uwe Birnstein, selbst evangelischer Theologe und erklärter Cohen-Fan, versteht es, sich in die Seele eines Menschen einzufühlen, der beileibe kein Heiliger war: Cohen hatte eine steile Drogenkarriere hinter sich, war sexsüchtig und monoman, bevor er im fortgeschrittenen Alter zu seinen religiösen Ursprüngen zurückkehrt.
Immerhin: Der ganze Kosmos seiner Spiritualität und seines Zweifelns eröffnet sich im Welthin "Hallelujah", in dem er sein biblisches Wissen einbringt. Gleichzeitig wird sein Glaubenshorizont sichtbar, der weit über das christlich-jüdische Spektrum hinausgeht. Dies alles arbeitet Birnstein wunderbar aus."
Raimund Kirch, Nürnberger Nachrichten, Nürnberger Zeitung, 5. Januar 2021

"Gottes Dichter
Uwe Birnstein hat ein Buch über die Spiritualität Leonard Cohens geschrieben
Leonard Cohen ist ohne seine persönliche Verwurzelung der Gedankenwelt der Bibel nicht zu verstehen. Sofern Kunst überhaupt zu verstehen ist und nicht in Sphären verweist, die der rationalen Vernunft verschlosssen bleiben. Als Songschreiber und Poet war Cohen jedenfalls ein Grenzgänger zwischen Erde und Himmel.
Er liebte das Leben und konnte es gleichzeitig oft kaum ertragen. Er sehnte sich nach Erlösung von der Schwerkraft seiner Existenz und kostete ihre Freuden nach Möglichkeit voll aus. Als Cohen 2016 mit 82 jahren starb, verließ einer die internationale Bühne, der wie kaum ein anderer seine spirituelle Suche zum Gegenstand der Popkultur gemacht hat. Und das erfolgreich.
Vielleicht, weil er es so verstand, große Poesie, existenzielle Unbedingtheit und künstlerische Leichtigkeit in besonderer Weise zu vereinen. Das legt das neue Buch von Uwe Birnstein "Hallelujah, Leonard Cohen!" über den kanadischen Singer-Songwriter nahe. Halleluja, gelobt sei Gott, schon der Titel gibt die Fährte vor, der Birnstein folgt. Er legt nicht eine weitere Cohen-Biographie vor, sondern interessiert sich für die religiösen Hintergründe und Spuren in Cohens Biographie und vor allem in seinen Texten und Liedern.
Dass er dabei an Cohens erfogreichstem Song anknüpft, ist naheliegend. "Halleluja" ist mittlerweile eines der bekanntesten Stücke der jüngeren Popmusik geworden, von zahlreichen Künstlerinnen und Künstlern auf der ganzen Welt gecovert. Und doch kann es verwundern, wenn wir den Text genauer betrachten. Denn hier geht es nicht um einen banalen Schlager, auch wenn die einfache musikalische Struktur das vielleicht nahelegt.
Vielmehr taucht der Dichter tief in seine jüdische Tradition ein, in der er sich seit Kindertagen gut auskennt und die ihm trotz zahlreicher Ausflüge in andere religiöse Gedankenwelten zeit seines Lebens lieb und teuer geblieben ist. Er benennt den Richter Simson und König David als Kronzeugen für die enge Verbindung von Gotteserfahrung und körperlicher Lust. Und er beschreibt am Beispiel beider, wie sehr letztere zur Erlösung und ins Verderben gleichermaßen führen kann.
Wie sehr "Halleluja!" zum Menetekel seiner eigenen Existenz geworden ist und nicht nur eine poetische Spielerei darstellt, zeigt Cohens Biographie, die von zahlreichen Abstürzen und Exzessen, Depressionen und Neuanfängen geprägt ist. Birnstein lässt den Leser auch daran teihaben und beschreibt kundig und kurzweilig, wie gerade die Frage nach Gott Cohen vor der endgültigen Resignation bewahrt hat.
Trotz seiner intensiven Beschäftigung auch mit dem Buddhismus und dem Christentum ist es doch am Ende seine innere Verbundenheit mit der jüdischen Tradition, die ihn hält und trägt. Und die sein poetisches Schaffen immer wieder inspiriert. Zum Beispiel in der Verarbeitung der Shoa, dem Genozid der Nazis an den Juden, seiner Gewaltkritik, abgeleitet aus der in der Tora beschriebenen Opferung Isaaks durch seinen Vater Abraham, bis hin zum letzten Album vor seinem Tod, das er "You want it darker! (Du willst es dunkler) nennt.
Hier kehrt er vollends zurück zu seinen spirituellen Wurzeln. Mit der Poesie der Psalmen beschreibt Leonard Cohen seine Lage am Übergang zu einer anderen Welt: "Hineni" - Hier bin ich, o Herr. Mehr denn je sind seine Songs ein Gebet geworden, das Zweifel nicht verhehlt, aber geradezu verzweifelt an der Barmherzigkeit Gottes festhält. In der Geschichte Gottes mit den Menschen gebührt der Geschichte Leonard Cohen mit Gott ohne Zweifel ein eigenes Kapitel."
mic, Evangelische Perspektiven, Ausgabe 4/2020. Zeitschrift der Braunschweiger Landeskirche

"Nein, dieses Buch will keine Biografie sein. Der Autor schreibt zwar am Lebenslauf des kanadischen Sängerpoeten entlang, doch fragt er vornehmlich, wie sich der (jüdische) Glaube in Cohens Liedern niederschlägt. Cohen sagt von sich, dass er das Privileg gehabt habe, »eine alte Tradition zu kennen«, er sei »geboren im Herzen der Bibel«. Dass die Bibel ein Buch für alle Suchenden ist, das wird laut dem Autor Uwe Birnstein, einem evangelischen Theologen, in fast jedem Text ersichtlich. Cohen, der sich in seinem Leben mit dem Buddhismus, dem Hinduismus und dem Christentum »voller Verständnis« auseinandergesetzt hat, hat seinen Glauben als tröstlich erfahren in einer Welt voller Leid."
Harald E. Gersfeld, Publik-Forum, Nr. 24/2020

"Für Sie gelesen: Büchertipps aus der Redaktion
Die Hochzeitsgesellschaft hüstelt verhalten, das Brautpaar sitzt in gespannter Erwartung, als der Priester ans Mikrofon tritt. Und keine von moralischen Appellen durchzogene Traupredigt hält, sondern vor der wie vom Donner gerührten Hochzeitsgemeinde anfängt zu singen – leise zunächst, getragen, dann immer lauter, "Hallelujah!" von Leonard Cohen.
Das Video der irischen Hochzeit mit dem singenden Priester hat auf der Videoplattform Youtube 75 Millionen Klicks, wie der evangelische Theologe Uwe Birnstein schreibt. In seinem neuen Buch mit dem gleichlautenden Titel – "Hallelujah", Leonard Cohen! – erzählt Uwe Birnstein die Geschichte des Liedes, das der Priester bei der Trauung in dem Youtube-Video singt und die Geschichte des Songschreibers hinter "Hallelujah", des Musikers Leonard Cohen, den das Thema Religion sein Leben lang bewegte.
BR24 Kultur, 11.12.2020

Die wirren Wege des eines Künstlers
Sein Lied kennt jeder, es wird auf Hochzeiten und Beerdigungen gespielt. Cohens "Halleluja" ist eine sentimentale Ballade, in die alle Sehnsüchte und Betrübnis des Lebens mit einfließt. Der Journalist Uwe Birnstein erzählt von dem Mann, der dieses Mega-Hit geschrieben hat und unnachahmlich vortrug. Er läßt uns teilhaben an den wirren Wegen des Künstlers, die ihn letztlich doch zu sich selbst geführt haben. Der passende Untertitel: "Wie Leonard Cohen Gott lobte, Jesus suchte und unsere Herzen berührte".
Georg Schwikart, Kölner Stadtanzeiger, 12.12.2020

"Porträt eines suchenden Poeten
Das Lied „Hallelujah“ von Leonard Cohen gehört zu den meistgecoverten Titeln der Popgeschichte. Doch was steckt hinter diesem Gotteslob? Uwe Birnstein geht in seinem Buch „‚Hallelujah‘, Leonard Cohen!“ den Liedern und Gedichten des 2016 verstorbenen Künstlers auf den Grund und legt unzählige biblische und religiöse Bezüge frei. Anhand von Texten Cohens, Zitaten und Lebensstationen zeichnet Birnstein das Porträt eines Dichters und Musikers, der als Jude tief verwurzelt in seiner Religion, aber gleichzeitig auch spirituell auf der Suche ist – und sich dabei auch intensiv mit Jesus auseinandersetzt. Birnstein zeigt die Brüche in Cohens Biografie auf, sexuelle Eskapaden, Drogen, Depressionen, und schildert, wie Cohen am Ende Frieden fand. Der Leser bekommt einen sehr persönlichen, fast intimen und gleichzeitig sehr wertschätzenden Einblick in Cohens Leben." |
Jonathan Steinert, pro, Christliches Medienmagazin, 6/2020

"Buchtipps
Leonard Cohen war ein Songwriter mit Welthits: "Suzanne", So long, Marianne", "Hallelujah". Uwe Birstein zeigt, wie wichtig dem vor vier Jahren verstorbenen Künstler die Auseinandersetzung mit Gott war. Stark geprägt von der jüdischen Tradition seiner Familie wurde Leonard Cohen später buddhistischer Mönch und setzte sich auch mit dem Christentum auseinander - blieb aber doch im Judentum verwurzelt."
khe, Evangelisches Frankfurt und Offenbach, Ausgabe 5, 29.11.2020

"Mit großem Interesse habe ich an einem einzigen Nachmittag und Abend Ihr neuestes Buch über Cohen geradezu verschlungen! Das Buch ist klasse. Die Texte von Cohen sind ja sehr schwierig zu deuten, das liegt an seiner poetischen Sprache, an seinen offenen Chiffren, an seinen Sprüngen im Text (z.B. in Suzanne: von Suzanne zu Jesus). Sie haben die Texte wunderbar aufgeschlüsselt und aufgearbeitet, so dass sie für den Gottesdienst nutzbar sind. Großes Lob!
Dr. Vincenzo Petracca, Pfarrer der Citykirche, Hamburg, 11/2020

Ein Hallelujah für alle
Der Liedermacher Leonard Cohen war Jude. Was hat ihn dennoch an Jesus fasziniert? Eine Spurensuche zu Cohens Todestag am 7. November.
Uwe Birnstein, DER SONNTAG (Sachsen), GLAUBE + HEIMAT (EKM), Nr. 45 vom 8.11.2020

„Uwe Birnsteins Gedanken zum Lebensweg und zur Musik von Leonard Cohen haben mir die Tür geöffnet zu einem Menschen, der in aller Brüchigkeit ein Empfangender, Suchender und Glaubensoffener war.“
Weihbischof Horst Eberlein, Erzbistum Hamburg, November 2020

"Mit Leonard Cohen hinübertanzen
Thanks for the dance
lautet der Titel eines der letzten Lieder, die Leonard Cohen, bereits sichtbar vom Krebs gezeichnet, im Sprechgesang vorgetragen hat. Er, der enge Beziehungen zum Buddhismus unterhielt, ohne jemals sein Judentum aufzugeben, der auch dem Christentum in freundlicher Nähe verbunden war, änigmatische Höhen und drogenharte Abstürze durchlebte, der sich in vielen Frauen verkroch, wählt diesen Schlussakkord, der mir als ehemaligem Vinyljunkie bereits beim ersten Hören in die Beine gefahren ist, erdenschwer und himmelleicht. Ein anarchisches Bündnis von Leid und Glück, das vorwiegend heiter stimmt. Ungeheuchelt wird die Qualität der Weltbeziehung als wehmütiger Tanz, als rhythmisches Sprechgebet vorgetragen, das in seinen Gestaltverläufen im herrlich vitalen Antrieb von Enge und Weite immer wieder an Höhe gewinnt und Freude empfinden lässt. Musik habe ich immer als Stimmungsgenerator oder Stimmungsverdichterin eingesetzt. Cohen war bei mir stets eine Spezialität für melancholische Augenblicke, Randy Newman, Neil Young oder Bruce Springsteen bedienten andere Stimmungslagen. Tanz also.
Leseempfehlung: Uwe Birnstein hat soeben die verwickelte Karriere Cohens und den religiösen Gehalt vieler Lieder, der oft nicht Eingang ins Gedächtnis gefunden hat und jetzt erst durch dieses Buch schamvoll entdeckt wird, nachgezeichnet: ‚Hallelujah‘, Leonard Cohen! Wie Leonard Cohen Gott lobte, Jesus suchte und unsere Herzen berührt."
Klaas Huizing, Zeitzeichen, Evangelische Kommentare zu Religion und Gesellschaft, 11/2020
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