Judas, der Freund. Du, der du Judas trägst nach Hause, trage auch mich

BUCH DES MONATS Publik-Forum November 2017

Christoph Wrembek SJ

 
Produktabbildung - Judas, der Freund. Du, der du Judas trägst nach Hause, trage auch mich
Einband:gebunden
Abmessungen:13 x 21 cm
Seiten:160
Ausstattung:mit 6 s/w Abbildungen
Erscheinungsdatum:8/2017, 2. Auflage 11/2017
ISBN:978-3-7346-1131-5
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16,95 EUR
Ein mittelalterliches Kapitell und sein Geheimnis

· Ein anderer Blick auf Judas, der traditionell nur »der Verräter« ist
· Ein Plädoyer für einen radikalen Glauben an die Möglichkeiten des barmherzigen Gottes

Das Geheimnis der sonderbaren Jesus-Darstellung aus Vézelay wird in diesem Buch gelüftet!

Pater Wrembek SJ spürt in seinem neuen Buch dem Geheimnis einer mittelalterlichen Jesus-Judas-Darstellung aus Vézelay/Burgund nach - mit spannenden Einsichten. Historische Indizien geben Einblick in die Hintergründe, biblische Vertiefungen zeigen die Nähe zur Botschaft des Evangeliums, eine kunstgeschichtliche (Anti-)Parallele verdeutlicht die Besonderheit. Judas, der Verräter, von Jesus nach Hause, das heißt in die himmlischen Wohnungen getragen?! Manches, so Pater Wrembek, spricht dafür. Und so manche Vorstellung, die wir traditionell mit Fegefeuer und Hölle verbinden, wird revidiert bzw. in ein anderes Licht gerückt.
Ein spirituelles Buch, das kenntnisreich auslotet, wie unendlich groß die Barmherzigkeit Gottes gedacht werden kann und tatsächlich gedacht worden ist. Mit Schwarz-Weiß-Abbildungen.

Papst Franziskus:
»Zutiefst berührend!«
Ein mittelalterliches Kapitell in einer Basilika im burgundischen Vézelay sorgt für Aufsehen, nicht zuletzt seit Papst Franziskus in seinem großen Interview in der ZEIT mit Giovanni di Lorenzo bekannte, dass es ihn »zutiefst berührt« habe: Jesus, der Gute Hirt, trägt den toten Judas auf seinen Schultern nach Hause. »Das«, so der Papst, »war die Theologie des Mittelalters, wie die Mönche sie lehrten. Der Herr vergibt bis zuletzt.« Und er erläuterte, dass er nicht behaupte, dass Judas im Himmel sei, aber er behaupte »auch nicht das Gegenteil. Ich sage nur: Seht euch dieses Kapitell an …«

Der Jesuitenpater Christoph Wrembek legt seine Betrachtungen zu diesem Kapitell vor: ein Buch voller Hoffnung, ein beeindruckendes Plädoyer für ein unbedingtes Vertrauen auf die alles Denken übersteigende Kraft der göttlichen Barmherzigkeit.
AUTOREN-/HERAUSGEBER-INFO
Wrembek SJ, Christoph
Christoph Wrembek, in Berlin aufgewachsen, trat 1961 in den Orden der Jesuiten ein und wurde 1971 zum Priester geweiht. Er machte Filmstudien in Hollywood und wurde 1974 Studentenpfarrer in Berlin. Ab 1983 wohnte er in Bremen und war Priesterseelsorger im norddeutschen Raum. Er organisierte acht Pilger-Exerzitien im Heiligen Land, gab Religiöse Schulwochen und begann 1992 seine missionarische Aufbauarbeit in Estland, die bis heute andauert. Seit 1991 wohnt er in Hannover, ist weiterhin als Priesterseelsorger, Exerzitienmeister und schriftstellerisch tätig (»Die sogenannte Magdalenerin«, »Der Stern von Bethlehem« u.a.).
PRESSESTIMMEN
"Buch des Monats
Gott rettet die Verlorenen
Meditationen über Judas und Jesus
Judas möchte niemand heißen. Denn "Judas, der Verräter" hat sich tief in das kulturelle Gedächtnis eingebrannt. (...) Seither gilt Judas als Inbegriff eines Sünders, eines Menschen, der es verdient hat, von anderen verachtet und verworfen zu werden. (...) Das Buch des Jesuiten Christoph Wrembek vermittelt schon auf dem Cover eine andere Leseart. (...) In einer einfühlsamen und klaren Sprache erschließt er den Umgang Jesu mit Sündern, Verlorenen und vermeintlich Verdammten als Vorbild für alle Menschen. Mit genauer Beobachtung der Bibelpassagen und in einer menschenfreundlichen Perspektive überzeugt Wrembeks Botschaft vom liebenden, herzlichen, barmherzigen Gott: "Gott ist kein 'Wachtmeister', sonder ein mütterlich Schenkender." (...)
Zum Ende des Buches wartet Wrembek mit einer Entdeckung auf, welche die anderen überraschenden Einsichten im Buch nochmals übertrifft. Sie sei hier nicht verraten. Nur so viel: Sie hat mit den Bildnissen auf den Kapitellen zu tun, die in Vézelay (und im Buch) zu sehen sind, und mit Judas, den Jesus als Freund annimmt. Daher lese man das Buch ruhig von vorne bis hinten - um sich überraschen und in der christlichen Hoffnung stärken zu lassen."
Norbert Copray, Publik-Forum Nr. 20/2017

"Judas neu interpretiert
Die Szene eines mittelalterlichen Kapitells in der Basilika Sainte Madelaine in Vézelay ist Ausgangspunkt für Wrembeks Überlegungen zu Barmherzigkeit und Vergebung von Schuld. Kenntnisreich spürt der Jesuit der Jadasfigur in den Quellen nach, betrachtet die Vorstellungen der Jünger zum Reich Gottes, entdeckt neue Lesearten - und etwas höchst Erstaunliches in der Skulptur."
Matthias Glatthor, Stefan Hauck, Börsenblatt, Heft 34, 24. August 2017


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