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Kirche werden
Reflexionen - Erfahrungen -Impulse
Lubich, Chiara
Produktabbildung
Herausgeber:Liesenfeld, Stefan
Einband:kartoniert
Abmessungen:11 x 19 cm
Seiten:80
Erschienen:10/2018
ISBN:978-3-7346-1164-3
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8,00 EUR
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Anstöße von Chiara Lubich für eine lebendige, dynamische Kirche, die aus der Kraft des Gottesgeistes lebt.

»Kirche«, ein Wort, das unterschiedlichste Empfindungen hervorruft... In einer Zeit des Umbruchs lenken die Gedanken und Erfahrungen von Chiara Lubich (1920-2008) den Blick auf die Frage: Wie kann »Kirche« mehr zu dem werden, was sie eigentlich ist: viegestaltige, lebendige Gemeinschaft, beseelt vom Geist Gottes, dynamisches Unterwegssein mit Jesus unter uns - im Dienst an der Welt, an den Menschen?

Aus dem Inhalt:
1. Was die Kirche ist und wie sie sein könnte:
- Kirche ist Gemeinschaft - Kirche: Volk Gottes - Kirche: Gemeinschaft nach dem Bild des dreifaltigen Gottes - Kirche: ein Leib aus vielen Gliedern - Kirche: ein blühender Garten - Kirche: Ort der Gottesbegegnung - Der Heilige Geist, das Band der Einheit - Kirche: Unterwegs-Sein mit Jesus unter uns.

2. Kirche ist "Kirche für..." oder sie ist nicht
- Die Kirche hat alle Menschen im Blick - Jesu Vorliebe für die Armen

3. Schlaglichter
- Die Zwölf, Petrus und das "Amt" in der Kirche - Exkurs: "Unsere Geschichte mit der Kirche" - Petrinisches und marianisches Profil der Kirche - Stichwort Ökumene - Wovon ich Träume

Lubich, Chiara

Chiara Lubich (1920-2008), bekannt als eine der spirituellen Leitgestalten unserer Zeit und Gründerin der Fokolar-Bewegung, hat vielfältige Anstöße für den Prozess wachsender Einheit unter den Christen gegeben. Sie hatte zahlreiche persönliche Begegnungen mit hochrangigen Vertretern der großen Kirchen und bekam für ihr jahrzehntelanges ökumenisches und interreligiöses Engagement u. a. den Preis zum Augsburger Friedensfest, den „Templeton-Preis für den Fortschritt der Religion“ und den UNESCO-Preis für Friedenserziehung.

„Chiara Lubich gehört zu den wenigen ganz großen spirituellen Stimmen unserer Zeit“ (Kardinal Karl Lehmann).

Die im Verlag Neue Stadt veröffentlichten Bücher von Chiara Lubich haben eine Auflage von 500.000 Exemplaren erreicht. Ihre Werke sind weltweit in über 20 Sprachen übersetzt worden.

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Liesenfeld, Stefan

Stefan Liesenfeld, Jahrgang 1962, Dipl.-Theol., verheiratet, zwei Kinder. Herausgeber und Übersetzer vieler spiritueller und theologischer Werke. Seit 1999 verantwortlich für das Buchprogramm des Verlags Neue Stadt.

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"Das Buch der Woche
Mit der vom Herausgeber Stefan Liesenfeld formulierten Einführung in das Buch „Kirche werden - Reflexionen. Erfahrungen. Impulse“ von Chiara Lubich, trifft er mit dem Thema Kirche und ihre Position heute ins Schwarze. „Wenn das Stichwort Kirche fällt, könnten die Spontanreaktionen unterschiedlicher kaum sein.“ Gerade in diesen Tagen im Bereich, Missbrauch, Korruption, wirtschaftliche und personelle Fehlentscheidungen udglm. Kirche ist seit 2000 Jahren Reibebaum für alles und alle möglichen. Obwohl sie – ungeachtet der Vorwürfe – zwangsläufig aber auch aus praktischen Überlegungen - ihre Bedeutung fortwährend beibehalten hat. Das erstaunt, läßt sich aber relativ leicht erklären: die Kirche ist ein Werk Gottes und eben nicht vom Menschen. Der Mensch ist nur ein Baustein, der einmal besser und einmal schlechter hält. Wenn Chiara Lubich nicht in Jesus „verliebt“ gewesen wäre, hätte sie unzählige Male ihrer Kirche den Rücken kehren müssen. Aber Liebende gehen nicht so einfach auseinander. Und der Liebe kann man nicht kündigen.
Die Überschrift des ersten Kapitels zähmt vorab schon etwaige Erregungen: Was die Kirche ist und wie sie sein könnte. Ein Titel, der elektrisiert und der auf eine zweitausendjährige Wandlungsfähigkeit hindeutet.
Zeit ihres Lebens hat Chiara Lubich die Frage beschäftigt: Kirche, was ist das? Ist es Leidenschaft, eine Art Träumerei, Vision, eine Form von Begehren, die unerschöpflich ist? (...) Lubich stellt ihre Überlegungen zu Kirche in diesem Buch in den Kontext verschiedener kirchlicher Dokumente, Aussagen von Theologen und Laien, Zitaten aus den Evangelien. Und zieht damit ihre Spur des Verstehens von Kirche. Und darüber hinaus in die Dimension ihres Glaubens. Kirche sollte aus allen Nationen ein einziges Volk bilden – ein schöner, aufregender aber vielleicht auch weltfremder Gedanke. Mit einem einzigen Gebot in der Verfassung: liebt einander. (...)
Das schmale Buch ist ein Vademecum – und die Hommage einer "brennenden" Frau - für Zaudernde und Wankelmütige, für Zweifler, Ängstliche und Orientierungslose, aber auch für Enthusiasten eines Dialogs mit Gott. Im Sinne einer Verständigung, die die Kirche heute mehr denn je brauchen würde. Denn sie ist - trotz allem - immer noch mutig, jung und unverbraucht und – erfüllt von der Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde."
Hans Augustin, Radio Maria Südtirol, Sendetermin: Kalenderwoche 14, 2019