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Pandemie und Psyche
Wege zur Stärkung der seelischen Immunität
Elisabeth Lukas / Reinhardt Wurzel
Produktabbildung
Einband:gebunden
auch als E-Book erhältlich
Abmessungen:22 x 17 cm
Seiten:144
Ausstattung:20 Farbfotos
Erschienen:9/2020, 2. Aufl. 12/2020
ISBN:978-3-7346-1246-6
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18,00 EUR
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Topaktuell in diesen angstbesetzten Zeiten
Ob wir wollen oder nicht: Die Folgen der Corona-Pandemie waren und sind einschneidend – und längst nicht überschaubar. Auch für die Seele, für die eigene Befindlichkeit. Ungewissheit und durchkreuzte Pläne, die Konfrontation mit Krankheit und Tod rufen Ängste und Depressionen, Aggressionen und Frustrationen hervor.
Die Realität auszublenden hilft nicht. Aber wie kann es gelingen, sich dem Leben mit seinen Herausforderungen, auch dieser Pandemie, zu stellen?
Elisabeth Lukas und Koautor Reinhardt Wurzel zeigen auf, wie sich »die seelische Immunität« stärken lässt, ja wie die veränderte Situation beitragen kann, das eigene Leben voll und ganz zu leben – mit einem geweiteten Horizont.

· Orientierungshilfen, die Corona-Pandemie psychisch zu bewältigen, mehr noch: die existenziellen Fragen, die sie aufwirft, konstruktiv zu nutzen!

· Lebenshilfe aus der von Viktor E. Frankl begründeten Logotherapie

· Von der international renommierten Therapeutin Elisabeth Lukas (mit Koautor Reinhardt Wurzel)


20 Farbbilder bringen wichtige Aussagen anschaulich ins Bild.

Lukas, Elisabeth

Univ.-Prof. h. c. Dr. phil. habil. Elisabeth Lukas, geboren 1942 in Wien, österreichische Psychotherapeutin und klinische Psychologin, ist eine international bekannte Schülerin von Viktor E. Frankl, dem Gründer der Logotherapie, der sinnzentrierten Psychotherapie. Elisabeth Lukas spezialisierte sich auf die praktische Anwendung der Logotherapie, die sie methodisch weiterentwickelte. Bis 2003 leitete sie das Süddeutsche Institut für Logotherapie in Fürstenfeldbruck. Ihr Werk ist mit der Ehrenmedaille der Santa Clara University in Kalifornien für herausragende Verdienste auf dem Gebiet der Psychologie und mit dem großen Preis des Viktor-Frankl-Fonds der Stadt Wien ausgezeichnet worden.
Vorträge, Vorlesungen an mehr als 50 Universitäten sowie Publikationen in 20 Sprachen machten sie international bekannt.

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Wurzel, Reinhardt

Reinhardt Wurzel war als Rettungssanitäter und freier Journalist für große Zeitschriften tätig. Heute betreibt er eine Praxis für Vitametik, in der auch das Gedankengut der Logotherapie zum Einsatz kommt.

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SWR-Beitrag am 10.01.2021
SWR:
„Ärztinnen und Pfleger, Soloselbstständige und Geschäftsleute, Gastronomen und Künstlerinnen – für viele geht es in dieser Pandemie ums Eingemachte. Auch Leute, die weniger belastet sind, haben zum Teil Mühe, ihre Stimmung im Lot zu halten. Dafür hat mein Kollege Ulrich Pick das passende Buch gefunden. Geschrieben von einer Psychotherapeutin und einem ehemaligen Rettungssanitäter. Es heißt: 'Pandemie und Psyche'.
Nun gibt’s ja schon jede Menge Ratgeber zur Stärkung der Psyche, was ist denn das Besondere an diesem Buch?“
Pick:
„Also meiner Ansicht nach ist es kein klassischer Ratgeber und das zeichnet es aus, also es ist nicht so, dass einem dann drei Leitsätze an die Hand gegeben werden und wenn man die erfüllt, dann ist man sofort im grünen Bereich, sondern es ist ein Buch, dass den Horizont erweitern will, in einer Zeit, in der ja vieles enger zu werden scheint.
Die Therapeuten kommen von der Logotherapie, Viktor Frankls, dass ist ja auch ein Überlebender der NS-KZs und der Blickpunkt heißt: Wie schafft man eigentlich Sinnorientierung? Und wichtig ist also, wenn man das mal so im Ganzen sieht: Wie schafft man es, wenn man in Enge kommt, Abstand zu gewinnen, um möglichst viele Aspekte der eigenen Situation zu erkennen?
SWR:
„Abstand ist ja fast zu einem Reizwort geworden, mit Abstand ist in dem Fall vermutlich nicht der zu anderen Menschen gemeint, sondern der Abstand zur aktuellen Situation, oder? Wie ist das zu verstehen?
Pick:
„Zur eigenen Situation vor allen Dingen, denn es ist ja häufig das Problem, dass man sich mit der schwierigen eigenen Situation, mit seinen Problemen identifiziert, man sieht nur noch das Problem und sieht gar nicht, dass es noch viel viel mehr gibt, dass dieses Problem natürlich ein Teil der eigenen Situation ist, aber man fixiert sich wahnsinnig drauf.
Das ist die eine Seite, dass man also neue Perspektiven zu gewinnen versucht und das andere ist der Hinweis, dass man im Prinzip ungeheuer viel Einfluss hat, jedenfalls mehr Einfluss auf die Situation, als man denkt, denn man muss ja sozusagen die Situation bewerten und da weisen die Autoren darauf hin, dass ganz ganz wichtig es ist selbstbestimmtes Handeln anzustreben, ja sie nennen das vor allen Dingen Meinungsplastizität.
SWR:
„Das klingt ja leicht gesagt, aber ist schwer umgesetzt. Wie mach ich das denn, mich selbstbestimmt zu fühlen, wenn ich so wenig unternehmen darf wie zur Zeit? Gibt das Buch da konkrete Tipps?“
Pick:
„Ja im Grunde genommen zielen sie auf eine Situation hin, nämlich die Tatsache, dass wir vergessen, wenn wir in Problemen sind und wenn wir in Bedrängnis sind, dass es vor allen auf die eigene Bewertung ankommt. Vielfach ist es ja so, dass die Probleme ja so konkret sind, dass man sie nicht beeinflussen kann, aber das Buch lenkt den Blick darauf: Wie beurteile ich das?
Denn vielfach ist ja die innere Haltung davon geprägt, wie ich eine Situation beurteile. Dass ich mich sehr sehr schnell als Opfer fühle. Viktor Frankl hat mal gesagt: 'Wer sein Schicksal für besiegelt hält, ist außer Stande, es zu besiegen.'
Es kommt darauf an, dass man sieht, dass man selber mit seiner Bewertung zur Situation ganz Entscheidendes hinzufügt.“
SWR:
„Also ich mach’s nochmal ganz konkret: Stellen wir uns vor ich bin gerade trübsinnig, weil ich meine Freundinnen und Freunde kaum sehen kann, weil all die positiven und schönen Dinge, auf die ich mich normalerweise im Alltag freue, die mich motivieren, nicht stattfinden. Was kann ich denn konkret tun, aus Sicht der Autorin und des Autors?“
Pick:
„Das wichtigste ist Abstand zu schaffen zur eigenen Situation, einen neuen Blickwinkel zu bekommen, dass heißt: An der Situation kann man nichts ändern, man sitzt in der Patsche, man fühlt sich mies und dennoch darf man nicht vergessen, es gibt Kinder in der eigenen Familie, die lachen und einem die Hände zustrecken, man hat einen Ehepartner, mit dem man diese Situation teilen kann. Man hat Nachbarn, die man fragen kann um Hilfe, man hat auch Freunde, die einem unter die Arme greifen können. Das alles gerät leicht in Vergessenheit. Und darum geht es, in vielen vielen Situationen, die gerade in dieser engen Pandemie-Situation immer wieder auftauchen, Abstand zu gewinnen und die Alternativen, die ich habe, in den Blick zu bekommen.“
SWR:
„'Pandemie und Psyche – Wege zur Stärkung der seelischen Immunität' heißt das Buch von Elisabeth Lukas und Reinhardt Wurzel. Es ist im Verlag „Neue Stadt“ erschienen und kostet 18,00€."
Südwestrundfunk, 10. Januar 2021

"Zur Stärkung der Seele
Über den Umgang mit der Pandemie ist mehr als genug geschrieben worden. Dieses Büchlein deckt eine Lücke ab: hier wird nicht diskutiert, was richtig, falsch oder politisch notwendig ist. Autorin und Co-Autor fragen, wie wir unser Inneres stärken können, damit Ungewissheit, durchkreuzte Pläne, Krankheit, Tod und die dadurch hervorgerufenen Ängste und Depressionen, Aggressionen und Frustrationen uns nicht überfluten, sondern wir ihnen aktiv begegnen können. Der Journalist und Alternativmediziner Reinhardt Wurzel beschreibt die Realität, in der wir uns befinden, und die Fragen, die sich daraus ergeben. Wie in einem Dialog gehen die Texte der Psychotherapeutin Elisabeth Lukas darauf ein, die sich an der von Viktor E. Frankl begründeten Logotherapie inspirieren. In all den Widrigkeiten geht es immer wieder darum, einen Lebensstil zu finden, der die Realität, wie auch immer sie ist, akzeptiert, und vertrauensvoll das anpeilt, was sein könnte und worauf wir hoffen. Dabei wird nicht gehätschelt. Wer sein «seelisches Immunsystem» stärken will, muss immer wieder Entscheidungen treffen, die über die aktuelle Befindlichkeit hinausgehen, und seinem Tun einen tieferen Sinn zugestehen, auch über die gerade erlebte Realität hinaus. Dazu gibt das Buch konkrete Tipps und Beispiele aus dem reichen Praxisalltag der Autorin."
bl, forum - Pfarrblatt der katholischen Kirche im Kanton Zürich, Ausgabenummer 06/21. www.forum-pfarrblatt.ch

"Problembewältigung in der Pandemie
Abwechselnd mit dem Co-Autor versucht die Schülerin von Viktor E. Frankl (1905-1997), die durch die Pandemie verursachten seelischen Probleme wie Verunsicherung, Angst, Depression und Frustration bis hin zur Auseinandersetzung mit der eigenen Vergänglichkeit durch die Stärkung des seelischen Immunsystems zu reduzieren. Frankls Theorien zur Grundlage nehmend und mit Beispielen aus der psychotherapeutischen Praxis regt sie u.a. dazu an, sich nicht zu langweilen, einen Sinn zu suchen z.B. durch ehrenamtliche Tätigkeit, zu sich selbst zu finden und über sein Leben nachzudenken, die Zeit
nicht totzuschlagen, sondern konstruktiv zu nutzen und Bescheidenheit zu trainieren, um damit zu einem sinnerfüllten Leben zu gelangen. Farbfotos mit sinnstiftenden Texten begleiten die psychologischen Sichtweisen."
Helmut Egg, Buchprofile/medienprofile. Medienempfehlungen für die Büchereiarbeit, Jg. 66/2021, Heft 1, Borromäusverein Bonn, St. Micahelsbund München

"Ein Mut-Mach-Buch zur Pandemie
Elisabeth Lukas und Reinhardt Wurzel zeigen die Schwierigkeiten und Probleme der Corona-Pandemie, machen aber gleichzeitig Mut, die eigenen Ressourcen zu mobilisieren.
Es ist kein klassisches Ratgeberbuch, das die Leser:innen mit Rat erschlägt. Vielmehr haben Elisabeth Lukas und Reinhardt Wurzel ein ebenso behutsames wie informatives Werk über die psychischen Folgen der Pandemie geschrieben. Es basiert auf der Erkenntnis des österreichischen Neurologen und Psychiaters Viktor E. Frankl, wonach ein Schicksalsschlag nur durch die Aktivierung der eigenen Ressourcen zu überwinden ist. Lukas und Wurzel beschreiben die menschlichen Seelenzustände wissenschaftlich fundiert, aber dennoch verständlich. Eine besondere Leichtigkeit gewinnt das Buch durch die dialoghafte Form der Textzusammenstellung.
Autorin und Autor geben nicht einfach kluge Tipps, sie beschreiben die Wirklichkeit mit einer besonderen Empathie. Selbst die Angst vor dem Tod wird benannt: „Machen wir und nichts vor: Wir haben kein ewiges (irdisches) Leben zu verlieren.“ Trost bietet die Gewissheit, dass jeder Mensch Spuren auf der Welt hinterlässt. „Das Geschehene wird schließlich mit unserem Lebensende nicht ausradiert.“ Wohltuend ist, dass in dem Buch keine weltanschauliche Verortung zu finden ist.
Selbst beim Thema Homeschooling sieht Lukas eine positive Seite: „Ich denke, dass unsere Kinder in der jetzigen Zeitspanne bei allen unbestreitbaren, oft großen Problemen für sie selbst wie die Familien etliches lernen. Sie lernen auf eine neue Weise Solidarität, Zusammenhalt, Verzicht, Selbstdisziplin, Rücksichtnahme“.
Hier ist ein Lese-Mut-Mach-Buch entstanden, das die Schwierigkeiten und Probleme zeigt, aber eben Mut macht, die eigenen Ressourcen zu mobilisieren. Und klar gibt es zum guten Schluss auch eine Liste mit Tipps."
Kurt-Helmuth Eimuth, Evangelisches Frankfurt und Offenbach, 2. Februar 2021

"In einem gemeinsam mit dem früheren Rettungssanitäter, freien Journalisten und jetzigem Altenativmediziner Reinhardt Wurzel, verfassten höchst aktuellen Buch schildert Elisabeth Lukas auch explizit „Wege zur Stärkung der seelischen Immunität“. Darin zeigen die beiden auch auf, wie Pandemie und Psyche zusammenzuhängen vermögen. Und welch fatale Folgen Ungewissheit und durchkreuzte Pläne sowie die Konfrontation mit Krankheit und Tod haben können.
Aber sie bieten auch Gegenmittel gegen das Düstere an. Zum Beispiel den „Schutzschild Sinnsuche“. Oder die „Trotzmacht des Geistes“. Nicht zuletzt die „heilsame Nachdenklichkeit“. Und sie raten zwar, der Wirklichkeit ins Auge zu blicken (auch der eigenen Endlichkeit) – aber zugleich auch dazu, Stressfaktoren zu „umschiffen“.
Das Buch fasziniert nicht zuletzt dadurch, daß es mit beiden Beinen auf dem Boden bleibt. Und dennoch (oder gerade deswegen) den Weg zu einem weiten Horizont ebnet.
Jürgen Gerrmann, Bücher, Buchbesprechung, Lebenshilfe, Ratgeber, Rezension, Sachbuch, Januar 19, 2021

"Wie geht jeder und jede Einzelne mit den in der Corona-Krise entstandenen Belastungen und Bedrohungen um? Welche »Trotzmacht des Geistes« hat der Mensch als geistiges Wesen den Herauasforderungen des Lebens entgegenzustellen? Wie tritt der Mensch aus seiner Passivität und Gleichgültigkeit heraus in eine sinnstiftende Existenz für andere?
Die beiden Koautoren Reinhardt Wurzel und die bekannte Psychotherapeutin und Frankl-Schülerin Elisabeth Lukas beginnen im Buch einen Dialog über das Menschsein im Angesicht der Corona-Pandemie. Sie führen die Leser über einen Weg der Selbstwahrnehmung. Die Fragen, die sie stellen, sind größer als die aktuelle Krise, weil es die alten Fragen der Menschheit sind: die Frage nach dem Umgang mit der eigenen Sterblichkeit, die Suche nach Sinn, oder die Frage nach dem Vertrauen.
Hilfreich werden die einzelnen Kapitel von Elisabeth Lukas auf das Fundament ihres Lehrers Viktor Frankl gestellt. Ein positives, Hoffnung machendes Buch, das dazu ermutigen will, die eigene Wahlmöglichkeit zu erkennen. Auch in der Bedrohung und in der Krise hat der Mensch die Freiheit zur Wahl. Ein Buch, das den eigenen Blick vom Negativen hin zu den eigenen Ressourcen und zu den Bedürnissen der Umwelt und des Gegenübers lenken will. Die beiden Autoren helfen mit ihrem Werk, die derzeitige weltweite Krise als persönliche Chance zu entdecken, sein Leben aktiv zu gestalten und die eigenen Grundeinstellungen zu überprüfen."
mh, das zeichen und Die Zeitschrift des Katholischen Apostolats, Ausgabe 3, März 2021

"Ein erster Eindruck irritiert mich: warum werden die Koautoren in unterschiedlicher Schriftgröße präsentiert? Selbst bei oberflächlicher Durchmusterung spricht nichts dafür, dass die beiden Autoren quantitativ oder qualitativ zu unterscheiden wären. Ich finde vielmehr, dass die dialogische Fingierung dem Buch einen besonderen Reiz verleiht. Stets leitet der entsprechende Autor/die Autorin den von ihr verantworteten Textabschnitt ein.
Wurzel verbindet das Wort Corona mit Erlebnissen, die er im Norden Europas mit der Aurora Borealis und den damit verbundenen optischen Wundern erlebt hat. Aber auch in der Corona Pandemie liegt eine Chance, die jeder und jede auf der Basis ihrer Grundeinstellungen überwinden kann. Unsere seelische Immunität soll gestärkt werden. Lukas erinnert an Viktor E. Frankl und seine Erkenntnis, dass ein Schicksalsschlag nur durch Fokussierung auf die vorhandenen Ressourcen zu beherrschen ist. Sie mahnt Dankbarkeit für die erhaltenen Chancen an. Die Pandemie zwingt zum Innehalten und zum Nachdenken.
Anregungen zum Nachdenken ziehen sich durch alle Kapitel des Buchs – in der Form von prominenten Aphorismen.
Wurzel und Lukas betrachten und reflektieren die Antworten, die Menschen auf Katastrophen geben; Lukas gibt Handlungshinweise (28f).
Ein Prinzip des Dialogs zeichnet sich ab, dass sich durch alle Kapitel des Buches zieht: Wurzel interagiert gleichsam mit Lukas; er aus anthropologischer Sicht, sie aus psychotherapeutischer. Wurzel verweist auf die Grenzen unserer Anpassungsfähigkeit (31), Lukas warnt vor sozialer Isolation und regt an, auf den Sinn unseres Lebens zu blicken (35f).
Wurzel warnt vor Negativerwartungen (39), Lukas mahnt zu positivem Wertbewusstsein (41f). Wurzel kontrastiert bescheidene kindliche Spielfantasie mit der Überflussgesellschaft (46), während Lukas die Bedeutung der menschlichen Werthaltungen betont (50ff). Immer wieder erinnert Wurzel an historische Katastrophenerfahrungen, während Lukas die psychischen Kräfte beschwört. Sie sind im Fall einer Demenzkranken besonders präsent (90ff).
Wie wichtig ein positives Verhältnis zur Welt und zur eigenen Person ist, bestätigen die medizinisch-psychologischen Erkenntnisse, die aufgelistet werden (111f).
Während Wurzel zum Vertrauen in Mitmenschen und das eigene Handeln aufruft (115f), betont Lukas die verhängnisvolle Wirkung negativer Lebensstilmustern (119ff) und wirbt um Muße und Mitmenschlichkeit (127f). Zum Schluss heben beide die Bedeutung sozialer Aktionen und die Wirkung positiver Gedanken hervor. Es folgen eine Danksagung an den Verlag (140), eine kurze Vita der Autoren mit Bild (141), ein Fotonachweis der zahlreichen im Buch verstreuten Bilder (142) und schließlich weitere Buchtipps (143).
Fazit: Ein liebevoll gemachtes Buch, das hoffentlich viele Leser*innen in der gewünschten Weise in ihrer menschenfreundlichen Haltung und Handlung bestärkt."
Prof. Dr. Eberhard Ockel, Vechta, Januar 2021
Produktabbildung