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Aktuell
09.12.2018
Von Menschen und Göttern
Durch diesen Filmtitel kennt man sie, die Mönche von Tibhirine. Am 8. Dezember wurden sie zusammen mit einer Gruppe von zwölf weiteren Frauen und Männern von der Katholischen Kirche seliggesprochen. Sie alle hatten sich dem ehrlichen Dialog und der Freundschaft zu ihren muslimischen Nachbarn verschrieben. Ein wichtiges Zeichen, gerade in unserer Zeit. Die Seligsprechung könnte, so der Postulator, der Trappist Thomas Georgeon, eine neue geistliche Dynamik für den islamisch-christlichen Dialog bringen.

Wer mehr über die Mönche von Tibhirine und ihr Umfeld wissen will, über die Hintergründe der Ermordung der Mönche und über Fragen zu den Perspektiven im interreligiösen Dialog, für den haben wir ein Buch: Die Mönche von Tibhirine von Iso Baumer. Großartige Texte vom Prior der Mönche, Christian de Chergé, findet man in den beiden Büchern Den Brunnen tiefer graben und Neu entbrennen.
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03.12.2018
Nur das, was mich interessiert?!
"Ich bestimme selbst, welche Informationen ich haben möchte". Was auf den ersten Blick super klingt, ist auf den zweiten Blick vielleicht gar keine so schlaue Idee … Wer nur das abonniert oder abruft, was für ihn das vermeintlich Wichtigste ist, der bleibt bei vielem außen vor. Die heutige Informationssuche werde wesentlich selektiver, so Professor Renate Köcher vom Institut für Demoskopie in Allensbach. "Abgerufen werden zunehmend die Informationen, die man braucht, die besonders interessieren." Angesichts der Fülle von Informationen reagierten die Menschen mit einer stärkeren Fokussierung und dem Rückbau ihres Interessensspektrums ...

Ab und zu über seinen selbst abgesteckten Tellerrand zu schauen, wäre also nicht schlecht. Bücher tun da einen hervorragenden Dienst. Wir haben viele davon - schauen Sie doch mal auf unsere Homepage und lassen Sie sich anregen.
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26.11.2018
3000 Studenten ...
Am letzten Montag wurde in München der Geschwister-Scholl-Preis verliehen. Preisträger war in diesem Jahr Götz Aly, ausgezeichnet wurde sein Buch "Europa und die Juden". In den Reden, die an diesem Abend gehalten wurden, war viel von den Ereignissen um die Verhaftung und spätere Ermordung der Geschwister Scholl die Rede. Das Erschütterndste war jedoch nicht der Blick auf den so oft erwähnten Hausmeister, der die Geschwister pflichtschuldig und stolz angezeigt hat. Erschütternd war zu hören, dass sich damals binnen einer Stunde 3000 Studenten (immerhin 75 Prozent der damaligen Studentenschaft) versammelt hatten, um den Hausmeister und den Gauleiter zu bejubeln ... Es finden sich immer wieder Menschen, die bereit sind, dem zuzujubeln, der am lautesten schreit (und der sich nach und nach die Macht erobert).

Wenn sie etwas zu Sophie Scholl lesen wollen, dann empfehlen wir Ihnen unsere Biografie von Bernd Aretz: Sophie Scholl. Ein Lebensbild
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19.11.2018
12,4 Bücher! Pro Jahr!
Dass der Buchmarkt schrumpft, das ist bekannt und es wird vielfach beklagt. Aber immerhin sind es noch 12,4 Bücher, die jeder in Deutschland pro Jahr kauft. Wo stehen Sie da wohl (ich bin gerade am Rechnen …). Man muss schon ein wenig mitbringen, um ein Literatur-Liebhaber zu werden … Jochen Jung drückt das sehr schön aus: "Literatur braucht ungestört Zeit und Raum, Neugier, Geduld und Entgegenkommen. Und von all dem haben wir nur noch wenig zur Verfügung; wenn wir es aber dem Lesen widmen, sind wir die Belohnten." Wer oder was unsere kostbare Zeit bekommt, da sollten wir uns nicht nur fremdbestimmen lassen.
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12.11.2018
Vorlesetag! Schon mal gehört?
Es gibt ihn seit 15 Jahren, und er wird immer am dritten Freitag im November begangen, der bundesweite Vorlesetag. Dieses Mal steht er unter dem Motto "Natur und Umwelt". Und wer beim Vorlesen nur an Kinder denkt (ganz wichtig! Klar!): Es macht auch Spaß, wenn man sich unter Erwachsenen etwas vorliest. Probieren Sie's einfach mal aus! Vielleicht am kommenden Freitag, den 16.11., dem Vorlesetag! Und sollte noch ein geeignetes Buch fehlen: Wir haben etwas anzubieten und liefern gerne!
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05.11.2018
Wer kennt die WUB?
Aktionswochen und Aktionstage gibt es zu allen möglichen und unmöglichen Anlässen (wer hat schon mal den "Tag, seinen Teddy mit ins Büro zu nehmen" gefeiert? Gibt's tatsächlich!), aber die WUB hat es uns angetan: WUB, das ist die "Woche unabhängiger Buchhandlungen". Sie wird - unter der Schirmherrschaft von Kulturstaatsministerin Monika Grütters - vom 3. bis 10. November begangen.

Wie kann man mitfeiern? Am allermeisten würde es uns natürlich freuen, wenn jeder in dieser Woche ein Buch in einer "unabhängigen Buchhandlung" kauft; wer das nicht sofort tun will, der könnte zumindest mal in Erfahrung bringen, welche "unabhängige Buchhandlung" er in der Nähe hat und sie zumindest wohlwollend zur Kenntnis zu nehmen.
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25.10.2018
Die 70. Buchmesse
Was hat sie geprägt? Das Fazit von Juergen Boos, dem Messechef: "Gespräche über die Bedeutung der Menschenrechte, Flucht und Migration , Populismus und zivilgesellschaftliches Engagement prägten das Messegeschehen." Und der Börsenvereinsvorsteher Heinrich Riethmüller ergänzt: "Die Buchmesse war am Puls der Zeit. Die Buchbranche hat deutlich Flagge gezeigt für Menschenrechte, für Freiheit, Vielfalt und Respekt."
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15.10.2018
Frankfurter Buchmesse, 70. Geburtstag!
Die vielleicht bewegendsten Momente der 70. Frankfurter Buchmesse waren gleich zu Beginn bei der Eröffnungsfeier: Statt ein rauschendes Fest zum 70. Geburtstag zu feiern, hatte man sich dafür entschieden, "70 Jahre Buchmesse" und "70 Jahre der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" gemeinsam zu begehen - unter dem Hashtag-Slogan #onthesamepage.

Zu Ehren des Gastlands Georgien war neben dem Ministerpräsidenten von Georgien Mamuka Bakhadze auch die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini gekommen , ein wichtiges Zeichen für die Georgier, die sich der europäischen Kultur zugehörig und verbunden fühlen.
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08.10.2018
Es ist wieder Buchmesse-Zeit!
Von Mittwoch, 10.10., bis Sonntag, 14.10., ist wieder Buchmesse-Zeit in Frankfurt. Mit über 7000 Ausstellern ist sie die größte Veranstaltung ihrer Art weltweit. Tausende von Verlegern, Autoren, Buchhändlern und Agenten machen sich auf den Weg nach Frankfurt, um ihre Produkte vorzustellen (und zu verkaufen), nach Neuem Ausschau zu halten, Kontakte zu knüpfen und sich Inspirationen für die weitere Arbeit zu holen – vielleicht das wichtigste aller Ziele bei einer Teilnahme an der Messe. Wir sind auch wieder mit einem kleinen Stand im KM-Gemeinschaftsstand vertreten und haben die Standnummer 3.1 B143. Über einen Besuch an unserem Stand würden wir uns sehr freuen – wir laden herzlich ein.

Gastland ist in diesem Jahr Georgien unter dem spannenden Motto „Georgia. Made by characters“. Und schon vor einem Jahr hieß es in einer Präsentation: „Der Buchmarkt der Kaukasusrepublik kennt nur eine Richtung: aufwärts.“ Wäre nicht schlecht, wenn wir uns mit dem hier etwas müde und mutlos gewordenen Buchmarkt von diesem Schwung und der Begeisterung der Georgier mitreißen lassen könnten.
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24.09.2018
Wie wichtig ist es, lesen und schreiben zu können?
Lesen und Schreiben zu können ist besonders wichtig. Das sagen 70 Prozent der Deutschen. Es ist uns nun zwar ein wenig bang um die 30 Prozent, die das nicht so sehen. Aber es gibt auch erfreuliche Umfrageergebnisse. 59 Prozent haben Spaß beim Lesen, 45 Prozent der 16- bis 29-Jährigen lesen sogar gerne ((bei den über 60-Jährigen sind es 70 Prozent)! Dabei werden immer unterschiedlichere Medienformate genutzt, E-Mails, Textnachrichten, Internettexte und natürlich Bücher, Zeitungen und Zeitschriften.

Wir tun da weiterhin gerne unseren Teil, denn "Lesen, Schreiben und Textverständnis sind Grundvoraussetzungen, um am gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können", wie die Bundesbildungsministerin meint. Und das kann man gar nicht oft genug üben.
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10.09.2018
Dümmer werden?!
Ohne Bücher würden wir sofort dümmer. Das sagt unser Bundespräsident Frank Walter Steinmeier. Dümmer werden? Schreckliche Vorstellung! Wie gut, dass es uns gibt. Wir haben Bücher, die das verhindern können. Herr Steinmeier meint zwar, dass "richtige Bücher" mehr als 280 Seiten haben müssten, und so viele so dicke Bücher haben wir nicht im Angebot. Dafür sind unsere Bücher besonders gut (in einem unserer Bücher, "Kurz und glücklich" ist sogar sehr viel Inhalt in zwei Wörtern - inklusive Überschrift - ausgedrückt) - schauen Sie doch mal ganz schnell auf unsere Homepage.

"Wenn wir aufhörten zu lesen … dann würde uns für unsere Selbstverständigung, für unsere Suche danach, wer wir sind und wer wir sein wollen, etwas ganz Entscheidendes fehlen." So der Bundespräsident. Da kann man nur zustimmen.
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03.09.2018
Tag der Schöpfung
In diese Woche fällt wieder der "ökumenische Tag der Schöpfung", der seit 2010 jährlich am ersten Freitag im September begangen wird. Junge Gedenktage brauchen noch ein wenig Unterstützung, um sich zu etablieren. Und so erinnern wir doch gerne an diesen Tag, der uns alle dazu anregen könnte, über unsere Haltung zur Umwelt nachzudenken. Und wenn es nur darum geht, zu beobachten, ob wir auch wirklich nur so viel an Lebensmitteln einkaufen, wie wir auch aufessen können. Wer schon alles richtig macht, der kann ja einfach für die Schönheit der Schöpfung danken und für ihren Erhalt beten. Wer etwas dazu lesen will, dem empfehlen wir unser Buch mit den "Best of" der Enzyklika Laudato si', Der Schrei der Erde, 100 klare Worte.
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18.06.2018
Unser Lebensrhythmus und das Buch
Ergebnisse diverser Umfragen lassen aufhorchen. Die Zahl der Buchkäufer nimmt rapide ab. Waren es 2013 noch 36 Millionen Bundesbürger, die im Laufe des Jahres mindestens ein Buch gekauft haben, so sind es 2017 nur mehr 30 Millionen, also sechs Millionen weniger. Hauptgrund? Hektik und Stress halten immer mehr Menschen davon ab, ein Buch zu lesen. Das Buch passt nicht mehr zum Lebensrhythmus ... Das muss man aber nicht leise seufzend als gegeben hinnehmen. Vielleicht kann die bewusste Entscheidung, einmal am Tag in einem Buch zu lesen, Hektik und Stress sogar entgegenwirken? Es kommt auf den Versuch an. Und auf die bewusste Entscheidung, das auch zu wollen. Wie wäre es, sich gleich heute Abend ein Buch zurechtzulegen und ihm im Rhythmus eines Tages einen bestimmten Platz einzuräumen?