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Madeleine Delbrêl
Die Biografie
Gilles François und Bernard Pitaud
Produktabbildung
Mitwirkende:Übersetzung aus dem Französischen: Dr. Annette Scheinzer
Einband:gebunden
Abmessungen:13 x 21cm
Seiten:352
Ausstattung:SW-Fotos, farbiger Vorsatz, mit Leseband
Erschienen:8/2019
ISBN:978-3-7346-1204-6
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» Rezension in CHRIST IN DER GEGENWART
30,00 EUR
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Die große Biografie zur bevorstehenden Seligsprechung

Das internationale Standardwerk in deutscher Sprache, übertragen von der anerkannten Spezialistin Dr. Annette Schleinzer.

· Ein umfassender Einblick in das Leben und die Spiritualität Madeleine Delbrêls.

· Mit vielen neuen Informationen zum Leben der Künstlerin, Sozialarbeiterin und Mystikerin.

· Perspektiven für die Kirche von morgen.

Das Interesse an Madeleine Delbrêl (1904–1964) wächst; sie trifft offenkundig einen Nerv der Zeit. Ihr facettenreiches, authentisches Leben hat Vertreter der Kirche wie Marxisten, Gläubige wie Atheisten verwundert und beeindruckt. Die glühende Atheistin fand zu einem lebendigen Glauben und zog in die Pariser »Banlieue«. Sie wollte »Leiden lindern« und Zeugnis geben von einer Menschlichkeit, die über das »nur Menschliche« hinausgeht.

Die Autoren dieser großen Biografie hatten Zugang zu zahlreichen bislang unbekannten Quellen und entwerfen ein umfassendes Bild mit zahlreichen neuen Details.

Mit SW-Fotos, Namensregister und Literaturverzeichnis.

Die Autoren, Gilles François, Diözesanpriester der Diözese Créteil, Postulator des Seligsprechungsverfahrens, und Bernard Pitaud, Sulpizianerpriester, sind langjährige Kenner des Werks von Madeleine Delbrêl und haben für diese große Biografie akribisch in den Quellen geforscht.

Schleinzer, Annette

Dr. Annette Schleinzer, geb. 1955, Theologin und Exerzitienbegleiterin. 1993 Promotion über Madeleine Delbrêl. Seit 2005 Theologische Referentin des Bischofs von Magdeburg. Annette Schleinzer ist eine der anerkanntesten Delbrêl-Kennerinnen im deutschen Sprachraum mit langjährigen persönlichen Kontakten zum Freundeskreis von Madeleine Delbrêl in Ivry/Frankreich.

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Delbrêl, Madeleine

Madeleine Delbrêl (1904-1964) fand mit 20 Jahren zum Glauben. Im säkularisierten Umfeld der Pariser Arbeitervorstadt Ivry beschritt sie neue Wege, als Christin zu leben und Zeugnis zu geben. Sie gilt als "eine der bedeutendsten Frauen des 20. Jahrhunderts" (Hans Urs von Balthasar).

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François, Gilles

Gilles François, Diözesanpriester der Diözese Créteil, ist Präsident der Association des Amis de Madeleine Delbrêl, Mitherausgeber der Gesamtwerke Madeleine Delbrêls und Postulator ihres Seligsprechungsverfahrens.

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Pitaud, Bernard

Bernard Pitaud, Mitglied der Kongregation der Sulpizianer und ehemaliger Dozent für die Geschichte der Spiritualität am Institut Catholique in Paris, ist Autor zahlreicher Bücher über Madeleine Delbrêl.

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Zu Recht ein Standartwerk
"Das wachsende Interesse an der französischen Dichterin, Sozialarbeiterin und Mystikerin Madeleine Delbrêl, die 1964 völlig unerwartet kurz vor ihrem 60. Geburtstag starb, erweist sich in einer beachtlichen Anzahl von namhaften Biografien. Anlässlich ihrer bevorstehenden Seligsprechung hat der Postulatior ihres Seligsprechungsprozesses zusammen mit einem ausgewiesenen Delbrêl-Kenner eine Lebensbeschreibung dieser kleinen, zierlichen Frau herausgebracht, die eine Reihe von neuen, bisher unveröffentlichten Quellen verarbeitet, darunter viele Zufallsfunde, wie die Briefe Madeleine Delbrêls an ihren geistlichen Begleiter Abbé Lorenzo.
Damit wird das Leben dieser Frau, die sich - mit 20 Jahren als atheistische Philosophiestudentin von Gott überwältigt - radikal zum Christentum bekehrte, nicht nur mit vielen neuen authentischen Details aufgefrischt. Es schafft auch eine größere Nähe zu dieser christlichen Pionierin, die als aufopfernde Sozialarbeiterin in einem kommunistischen Vorort von Paris mit einer Gruppe gleichgesinnter Frauen das Evangelium lebte. Dort führte sie mit ihrer Gemeinschaft ein offenes Haus für alle, die materielle und seelische Unterstützung suchten. Mitten im Alltag verwirklichte sie eine neue Form der Laienspiritualität, die mehr denn je Impulse geben kann für eine Erneuerung der Kirche.
Nicht zuletzt auch wegen der profunden Übersetzung ins Deutsche durch die Delbrêl-Expertin Annette Schleinzer darf dieses umfassende Porträt zu recht als Standartwerk gelten.

Angelika Brunner, Die Mitarbeiterin, Werkheft der kfd, Nr. 5, 2020, September-Oktober

"Verbindung von Treue und Engagement
In einer Zeit, in der die Kirche zwischen konservativen und liberalen Katholiken zu zerreißen droht, kommt diese Biografie über die französische Mystikerin Madeleine Delbrêl gerade richtig. Denn an ihrem Leben wird deutlich, dass beides möglich ist: Treue zur Kirche und ihrer Lehre sowie gesellschaftliches Engagement. Einst selbst glühende Atheistin - »Gott ist tot, es lebe der Tod«, schrieb die Siebzehnhährige -, fand sie als junge Frau zum katholischen Glauben.
Dieser Glaube stellte ihr Leben auf den Kopf: Waren ihr einst teure Kleidung, Schmuck und Partys wichtig, verzichtete sie mit ihrer Bekehrung völlig darauf. Einem Freund berichtete sie später, sie habe zwei Opale, an denen sie sehr hing, in einem symbolischen Akt zum Haus des Erzbischofs gebracht. Um ihr ganzes Leben für dieses neu gefundene Liebe hinzugeben, ließ Madeleine sich mit einigen Gefährtinnen in dem Pariser Vorort Ivry nieder. Dort wollte sie ganz bei den Menschen und ihren Nöten sein, den Arbeitern und Arbeiterinnen in den Fabriken. Beeindruckend zeichnet die Biografie nach, wie Madeleine die Gruppe in ihrem sozialen Engagement immer wieder daran erinnerte, »Christus zu sein«: »Der Herr hat uns nicht gerufen, um uns zu sagen: ',Schau, diese Kranken - geh zu ihnen', er hat uns vielmehr gerufen, damit wir immer bei ihm sind und zusammen mit ihm für die ganze Welt und für die, die uns begegnen, das tun, was er für sie tun will.« Durch diese feine Differenzierung entlarvt Madeleine, die große Sozialarbeiterin, soziales Engagement und »gute Taten« als letztlich leeren Aktionismus - wenn sie nicht in der Liebe zu Christus wurzeln, sondern eigenen subjektiven Wünschen und Vorstellungen von Kirche und Moral entspringen.
Die Autoren der französichen Originalausgabe, die 2014 erschien, dürften zu den besten Kennern Madeleines zählen: Gilles François ist Präsident der »Association des Amis de Madeleine Delbrêl« und Postulator ihres Seligsprechungsverfahrens. Bernard Pitaud ist Mitglied der Kongregation der Sulpizianer, ehemaliger Dozent am Institut Catholique de Paris und Autor mehrerer Bücher über Madeleine. Annette Schleinzer, die das Werk ins Deutsche übersetzt hat, ist ebenfalls Madeleine-Spezialistin."
Julia-Maria Lauer, Herder Korrespondenz 1/2020

"Madeleine Delbrêl:
Christus suchen im Staub der Straße

Pilgerschaft und Gottsuche: Was das im Horizont moderner Lebenserfahrung ist, erzählt eine Biografie der Mystikerin Madeleine Delbrêl."
Von Gotthard Fuchs, Christ in der Gegenwart, 43/19
Link zur Rezension siehe oben

"Das eindrucksvolle Leben einer gläubigen französischen Sozialarbeiterin Mitte des 20. Jh.
(...) In der vom Postulator ihres Seligsprechungsverfahrens und einem Mitglieder der Sulpizianer verfassten, sich auf viele Quellen stützenden Biografie mit zahlreichen tiefgründigen Texten Delbrêls geht es immer wieder um das Ziel des christlichen Lebens und um die Vertiefung und die persönlichen Auswirkungen ihres Glaubenslebens."
Helmut Eggl, buchprofile-Rezension, 2/2020, Sankt Michaelsbund

"Dichterin und Sozialarbeiterin war Madeleine Delbrêl (1904-1964), Brückenbauerin zwischen verschienen Welten und Mystikerin. Ihr bewegendes und vielseitiges Leben beeindruckt gäubige Christen ebenso wie Marxisten oder Atheisten. Immer deutlicher kommt zum Vorschein, welch großartiges Erbe madeleine der Kirche und den Menschen hinterlassen hat. Die hier vorliegende, aus dem Französischen übertragene Biografie geht das Leben der zunächst glühenden Atheistin und schlißlich "von Gott Gefundenen" nach. (...) Bislang unbekannte Quellen fanden Eingang in diese Biografie, die einen umfassenden Einblick in das Leben und die Spiritualität Madeleines gibt - und Perspektiven für die Kirche von morgen aufzeigt."
das zeichen. KA, spg, 07. & 08. 2020

Buch des Monats
Pfarrblatt Untergoms u. St. Martin, Saint-Maurice, 1/2020