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Autoren / Herausgeber [A-Z]
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Dom Christian de Chergé OCSO (* 18. Januar 1937 in Colmar, Dep. Haut-Rhin; † 21. Mai 1996 in Algerien) war ein französischer Trappist und Prior des Klosters »Notre-Dame de l’Atlas« in Tibhirine, Algerien (Erzbistum Algier). Er wurde 1996 zusammen mit sechs Mitbrüdern ermordet.
Chergé, der den Islam seit seiner Kindheit kannte, setzte sich sehr für den christlich-muslimischen Dialog ein. Er war Mitglied des von den benediktinischen Orden (OSB, OCist und OCSO) initiierten Forums »Dialogue interreligieux monastique« (DIM). Sein wahrscheinlich am 6. Januar 1994 aus früheren Niederschriften zusammengestelltes, an Pfingsten 2006 (26. Mai) eröffnetes Testament zählt, obwohl nur ein kurzer Text, heute zu den Klassikern moderner religiöser Literatur. Der schriftliche Nachlass Chergés, der vor allem Betrachtungen über die Gemeinschaft der Heiligen und die Eschatologie hinterlassen hat, wird heute von der Abtei Aiguebelle verwaltet und veröffentlicht.
Christian de Chergé wird am 8. Dezember 2018 gemeinsam mit 18 weiteren algerischen Märtyrern seliggesprochen.
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1939 begann Magdeleine Hutin den Spuren von Charles de Foucault zu folgen. Die Kleine Schwester Annie de Jésus war zwölf Jahre Generalverantwortliche der Schwesterngemeinschaft, die aus dem Geist Charles de Foucaulds lebt. Von 1950 bis 1962 lebte sie in ihrer Ordensgemeinschaft in Indien und Ozeanien.
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Federico De Rosa, Jahrgang 1993 und geboren in Rom, ist Autist. Mit 20 Jahren schreibt er am PC über sein Leben, seine Familie, seine Gefühle, seinen Glauben.
Die Stadt Rom hat ihn im Jahr 2015 zur "Person des Jahres" ernannt.
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Richard Deats, geboren in Texas, lebte einige Jahre auf den Philippinen. Der methodistische Pastor ist seit vielen Jahrzehnten ein Vorkämpfer für Gewaltlosigkeit und ein anerkannter Autor, den Vortragsreisen rund um den Globus führten. Seine Biografien über Mahatma Gandhi und Martin Luther King machten ihn international bekannt. Er war Herausgeber der Zeitschrift Fellowship und Mitarbeiter des Internationalen Versöhnungsbundes (IFOR).
Der in der Nähe von New York lebende Deats hat seinen Einsatz für den Frieden nach den Attacken vom 11. September 2001 intensiviert.
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Madeleine Delbrêl (1904-1964) fand mit 20 Jahren zum Glauben. Im säkuklarisierten Umfeld der Pariser Arbeitervorstadt Ivry beschritt sie neue Wege, als Christin zu leben und Zeugnis zu geben. Sie gilt als "eine der bedeutendsten Frauen des 20. Jahrhunderts" (Hans Urs von Balthasar).
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Freddy Derwahl, geboren 1946 in Eupen/Belgien, studierte in Löwen, Aachen und Paris. Der Schriftsteller und Journalist schrieb u. a. für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Die Zeit.
Bekannt wurde er u. a. durch seine Biografien über Johannes XXIII. (Pattloch), Anselm Grün (Vier-Türme), seinen Roman „Nonna stirbt“ (Herder) und „Der letzte Mönch von Tibhirine“ (adeo). Freddy Derwahl ist Mitglied des internationalen Schriftstellerverbands P. E. N.
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Hilde Domin, geborene Löwenstein 1909 in Köln, lebte in der Dominikanischen Republik, woher sie ihren Dichternamen hergeleitet hat. Sie starb 2006 in Heidelberg und trat seit 1955 als bedeutende Lyrikerin hervor.