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Autoren / Herausgeber [A-Z]
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Mohandas Karamchand (genannt "Mahatma": große Seele) Gandhi, geboren 1869 in Porbandar/Indien, wurde von Albert Einstein als "der größte Mensch unseres Jahrhunderts" bezeichnet. Als tief religiöser Hindu, beeinflusst von der Bergpredigt, verschrieb er sich dem gewaltlosen Kampf für die Befreiung Indiens. Am 30.1.1948 wurde er in Delhi ermordet.
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Kardinal Carlo Maria Martini (1927-2012), Jesuit, Bibelwissenschaftler, Erzbischof von Mailand (1980-2002) und mehrere Jahre Präsident des Rates der europäischen Bischofskonferenzen. Mit seiner offenen, stets an der biblischen Botschaft Maß nehmenden Verkündigung hat er Menschen über alle Grenzen hinweg angesprochen, nicht zuletzt junge Zuhörer und Nichtglaubende.

Seine im Verlag Neue Stadt erschienenen Werke haben eine Auflage von weit über 100.000 Exemplaren erreicht.
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Isabelle Meeûs-Michiels ist verheiratet und Mutter dreier Söhne, hat Religionswissenschaft studiert, dann unterrichtet und Weiterbildung im Bereich des Volontariats koordiniert. Zurzeit arbeitet sie besonders für das Exerzitien-Haus Centre spirituel La Pairelle.
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Meister Eckhart (um 1260 - 1328) gilt als bedeutendster Vertreter der deutschen Mystik des Mittelalters. Geheimnisvoll, manchmal fremd sind seine Gedanken - und faszinierend: Sie sprechen mitten hinein in die Sehnsucht nach Gott und in das Verlangen, eins zu werden mit sich selbst. - Ausgewählte Kurztexte bringen Meister Eckhart nahe.
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Prosper Monier (1886-1977), französischer Jesuit, lehrte nach dem Studium bei Pater Lagrange an der Jerusalemer Bibelschule in England, Rom und Frankreich. Auf Tagungen und zahllosen Exerzitienkursen machte er sich einen Namen als großer Seelsorger mit außerordentlicher Ausstrahlungskraft. Er sagte von sich selbst: "Es gab nur einen wichtigen Entschluss in meinem Leben: mich mit meinem ganzen Wesen an Jesus Christus zu binden."
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Dr. Peter Münster, Jahrgang 1951, langjähriger Schulleiter im badischen Rheinfelden und Lehrbeauftragter an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg, Autor mehrerer Werke zu Glaubensfragen und profunder Albert-Schweitzer-Kenner. Seit vielen Jahren engagiert er sich im Deutschen Albert-Schweitzer-Hilfsverein.
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Die Ordensgründerin und Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa von Kalkutta ist als "Mutter der Armen" weltweit bekannt. Als Albanerin mit bürgerlichen Namen Agnes Gonxha Bojaxhiu im heute mazedonischen Skopje geboren, wollte sie schon als Schulmädchen Missionsschwester werden. Mit 18 Jahren trat sie bei den Loreto-Schwestern ein, die sie als Lehrerin nach Kalkutta sandten. 1948 verließ sie diese Gemeinschaft. In einen weißen Sari, die übliche indische Frauentracht, gekleidet, siedelte sie in eines der schlimmsten Elendsvirtel von Kalkutta über, um dort das Leben der Armen zu teilen. Schon ein Jahr später konnte Mutter Teresa dort mit einheimischen jungen Frauen, die sich ihr anschlossen, eine Gemeinschaft bilden, die "Missionarinnen der Nächstenliebe". Für ihr Werk, das auf allen Kontinenten Fuß fasste, wurden ihr zahlreiche Ehrungen zuteil, unter anderem die Ehrenstaatsbürgerschaft der USA sowie 1979 der Friedensnobelpreis. Bereits sechs Jahre nach ihrem Tod, am 19. Oktiober 2003, sprach Papst Johannes Paul II. sie selig.
Am 4. September 2016 wurde Mutter Teresa von Papst Franziskus Heilig gesprochen.