Benedikt von Nursia

Ein Lebensbild

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Art.Nr. 66-681

ISBN 978-3-87996-681-3

EAN 9783879966813


Benedikt von Nursia gilt als "Vater des abendländischen Mönchtums". Auch nach fast 1500 Jahren wirkt er weiter: durch seine Regel und den Benediktinerorden, der auf ihn zurückgeht. Weniger bekannt ist sein Leben. Ausgehend von den wenigen historischen Quellen, entwirft Adalbert de Vogüé, Benediktiner in der Abtei La Pierre-qui-vire (Burgund), das Portrait eines beeindruckenden Mannes, der unablässig Gott suchte.

Mit neun spätmittelalterlichen Abbildungen.

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Produktbeschreibung

Benedikt von Nursia

Benedikt von Nursia gilt als "Vater des abendländischen Mönchtums". Auch nach fast 1500 Jahren wirkt er weiter: durch seine Regel und den Benediktinerorden, der auf ihn zurückgeht. Weniger bekannt ist sein Leben. Ausgehend von den wenigen historischen Quellen, entwirft Adalbert de Vogüé, Benediktiner in der Abtei La Pierre-qui-vire (Burgund), das Portrait eines beeindruckenden Mannes, der unablässig Gott suchte.

Mit neun spätmittelalterlichen Abbildungen.
Autor(en): Adalbert de Vogüé
Seiten: ca. 128 Seiten
Umschlag: gebunden
Abmessungen: 21 x 12 cm
Sparte: buecher

Autoren

Adalbert de Vogüé

Adalbert de Vogüé OSB (1924-2011) war ein französischer Mönch und Theologe, der in der Abtei Sainte-Marie de la Pierre-Qui-Vire im Burgund lebte und über die Benediktusregel und das Leben Benedikts forschte.

Titel von Adalbert de Vogüé

Pressestimmen

"Das Buch der Woche
Die Kenntnisse über das Leben Benedikts - dem Vater des abendländischen Mönchstums - beruhen fast ausschließlich aus dem zweiten Buch der Dialoge von Papst Gregor dem Großen.
Er versucht nicht nur über sein Leben zu berichten, sondern möchte, dass wir auch das Innere des Heiligen erkennen. In dem Buch treffen wir immer wieder auf die Frage: Was bedeutete es für diese beiden Heiligen, zu Gott zu gehören, für ihn zu leben?
Papst Gregor beschreibt in erster Linie einen Menschen, dessen Gottsuche durch ein Leben der Askese, des Gebetes, des Lesens der Heiligen Schrift und der Kirchenväter gekennzeichnet war.
Bevor der Autor, Adalbert de Vogüé, mit der Biographie des Heiligen beginnt, erklärt er die Geschichte des Mönchtums, was ein Mönch ist, wie das Mönchtum in Italien Fuß gefasst hat und stellt Papst Gregor von Rom, den Mönchsbischof, vor. Er zeichnet auch ein Bild der damaligen politischen und sozialen Lage Roms, um auf das Lebensbild Benedikts besser eingehen zu können.
Die Lebensbeschreibung beginnt mit seiner Berufung. Viele seiner Studienkollege leben zügellos und geprägt vom Weltgeist. Er wollte nicht der Welt, sondern Gott allein gehören. So beschloss er, das Studium aufzugeben und machte sich auf den Weg. Seine Amme begleitete ihn eine Zeit lang, bis er sein erstes Wunder tat. Daraufhin verließ er seine Amme und floh in die Berge. Dort lebte er drei Jahre in der Nähe eines Klosters in einer Höhle. Ein Klosterbruder ließ ihm zu vereinbarten Zeiten Brot in einem Körbchen mit einem Seil in seine Höhle hinab.
Spannend zu lesen ist, wie er vom Teufel gestört wird, über die Versuchungen, denen er ausgesetzt war, aber vor allem, was ihn bewegt hat, weiter zu ziehen und wie er den Menschen diente.
Er wurde Abt in einem Kloster in der Nähe von Subiaco, wo er gar nicht hin wollte, aber auf die Bitten der dort lebenden Brüder blieb. Als er ihnen unbequem wurde, weil er sich nicht an die Lehre der Welt anpasste und von ihnen Gehorsam verlangte, wollten sie ihn umbringen.
Als Abt in Subiaco vollbrachte er noch weitere Wunder, die in diesem Buch beschrieben sind. Dann zog Benedikt weiter nach Montecassino. Dort zerstörte er den heidnischen Götzenkult und errichtete zwei Oratorien und verkündigte beharrlich den Leuten die Frohe Botschaft. In einem weiteren Kapitel wird von den Wundern und der Gabe der Prophetie berichtet.
Er spricht in einem längeren Kapitel über seine Mönchsregel, in der er das Leben eines Mönches genau darstellt. Inhalte der Mönchsregel sind: Die Schule Christi, Der Abt und seine Aufgabe, das Kloster und die Kirche, sich öffnen für das Einsiedlerleben, über die Demut gegenüber Gott und den Menschen, über den Gehorsam und das Schweigen, beständiges Beten, Zeiten für die Liturgie, Lesung - Arbeit und Betrachtung, Fasten und Nachtwachen, Ausbildung der Novizen, die Gelübde der Mönche und die Ordnung in der Gemeinschaft.
Im letzten Kapitel wird die Episode mit seiner Schwester Scholastika erwähnt, in der Gott ihn lehrte, die Liebe über die Regel zu stellen.
Es ist ein spannendes und kurzweiliges Buch, das den Leser fesselt. Die Mönchsregel ist nicht nur für das klösterliche Leben geeignet, sondern auch für Laien eine wertvolle Hilfe, den Alltag in Verbindung mit Gott bewältigen zu können.
Margareth Winkler, Radio Maria Südtirol, Mai 2021

"Der Autor dieser 1993 in Französisch erschienenen Biografie gilt als einer der besten Benedikt-Kenner. Er stützt sich auf die Aufzeichnungen des Papstes Gregor des Großen und verbindet damit Hinweise auf die Bibel und auf die Benediktusregel. Von neuem wird uns bewusst, wie sehr Benedikt selber ein Mensch war, der wahrhaftig Gott suchte. Eine Zeittafel stellt das Leben Benedikts in den geschichtlichen Zusammenhang. Ausgewählte Texte aus der Benediktusregel runden die Ausgabe ab. Dem Verlag Neue Stadt gebührt Dank, dass er diese 'Benediktsvita' als deutsche Erstausgabe in die Reihe 'Große Gestalten des Glaubens' aufgenommen und publiziert hat."
P. Augustin Großheutschi, "Mariastein", Nr. 1/2008

"Der französische Sachkenner Adalbert von Vogué erstellt von seinem Ordensvater ein neues Lebensbild. Er will in dem Bild, das Papst Gregor der Große viel früher von diesem Heiligen entworfen hat, den Benedikt selbst erkennen. Die vorliegende neue Biographie des französischen Autors befasst sich intensiv mit der Frage, wie sich Benedikts Leben aus den Reflexionen Gregors herausfiltern lässt, wie ein Heiliger - auch Gregor war einer - das Leben eines andern spiegelt, warum Benedikt zurecht in die Reihe der großen Gestalten des Glaubens gehört und europaweite Bedeutung hat."
Sr. Hilliganda Rensing, 22.12.2007

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